Donnerstag, 28. Februar 2013

Wir sind nicht auf dieser Welt...

...um zu funktionieren, sondern um zu leben. Wir sind nicht auf dieser Welt um zu gehorchen sondern um umsere Meinung zu sagen. Wir sind nicht auf dieser Welt um zu dienen sondern um frei zu sein. Und wir sind nicht auf dieser Welt um so zu sein WIE IHR UNS HABEN WOLLT.

Dieses Graffitti habe ich heute gefunden und es spricht mir aus der Seele...


Mittwoch, 27. Februar 2013

Gedanken der Vergangenheit

Vor einigen Tagen habe ich mit meinem besten Kumpel einige alte Ansichts- und Postkarten ausgegraben, die schon meine Eltern früher gesammelt haben. Na ja, besser gesagt sie haben sie nicht weggeworfen. Und das ist gut so. Hier ein paar Eindrücke aus der Vergangenheit.

Es ist schön so etwas zu sehen, man verbindet damit Erinnerungen, auch wenn diese nicht direkt mit den Bildern zusammenhängen. Und doch sind sie da...

Wer glaubt, dass man heute noch um nicht einmal € 2,00 auf den Donauturm hinauf fahren kann? :-)


Miezekatzen waren in den 60ern und 70ern auf Postkarten üblich. Süss oder? :-)


Nun ja, das hat sich dann eh geändert...


Irgendeinem Segafredo Cafe ist das sicher einmal abgegangen :-)


Nicht nur Katzen, auch Kinder waren beliebte Motive, ebenfalls aus den frühen 70er Jahren :-)


1998, hier weiß ich das Jahr noch genau. Da war ich mit meinen 3 besten Kumpels in Texas. Ein Andenken von meinem schönsten Urlaub :-)


Und weil es so schön war, noch einmal eine süsse Miezekatze :-)

Ja ja, der Wiener Praterstern sieht jetzt natürlich anders aus. An das Panorama Kino unterhalb der S-Bahn kann ich mich noch gut erinnern. Ist ein Zug drübergefahren, hat man das im Kino noch gespürt. Dieses Kultkino gibt es natürlich nicht mehr...

Montag, 25. Februar 2013

Der Gedanke des Tages

Kann man normal sein ohne verrückt zu sein?

Dieser Satz entstammt einer Diskussion, die ich Samstag Abend mit einer Freundin geführt habe. Es ging darum, was "normal" und was "verrückt" bedeutet.

Vor allem sprachen wir darüber, ob es wirklich sinnvoll wäre "normal" zu sein. Was aber ist schon normal? Und sind nicht alle ein bisschen verrückt? Oder sogar mehr als wir von uns selbst denken?

Wie definiere ich normal? Möglicherweise so, dass ich den meisten Menschen ähnlich bin und mich von diesen kaum unterscheide. Ein Mitläufer also, ein Angepasster. Es steht ausser Frage, dass ich das auf keinen Fall sein möchte. Damit wäre ich ein Gefangener einer Realität, die nicht meine ist.

Wie definiere ich verrückt? Vielleicht so, dass ich mich von den meisten Menschen durch meine Individualität unterscheide, andere Gedanken habe und nicht das mache, was die meisten Menschen so machen. Möglicherweise bedeutet "verrückt" zu sein, einfach ich selbst zu sein. Ja, das gefällt mir schon sehr viel besser. Das würde mich zu jemand Besonderem machen.

Viel aufregender und interessanter ist es, verrückt zu sein. Doch wer beurteilt ob ich normal oder verrückt bin? Alle anderen Menschen oder gar doch ich selbst? Steht dieses Urteil jemandem zu der mich nicht besser kennt als ich mich selbst kenne? Ich glaube, das kann nur jeder für sich selbst beurteilen. Die Meinung anderer Menschen hat meistens nichts mit der eigenen zu tun.

Am Ende muss man sich selbst in den Spiegel blicken können und sagen: Das bin ich, so bin ich und das ist gut so. Wenn man festgestellt hat, dass das Spiegelbild nicht Mr. Hyde ist, kann man sich mit einem Lächeln vom Spiegel abwenden und zufrieden sein...

Sonntag, 24. Februar 2013

Pop Art

Habe ich schon erwähnt dass ich Pop-Art liebe? Hier sind wieder einige meiner stylishen Nachbearbeitungen. Ich hoffe sie gefallen euch.

Folgende Motive sind zu sehen:

1. Logo des Restaurants "Freiraum" auf der Mariahilfer Straße, Wien
2. Die FM4-Bühne auf dem Donauinselfest in Wien
3. Riesenrad, Wiener Prater
4. Ein Chevrolet Camaro Oldtimer, aufgenommen bei den Hot Summer Nites
5. Schloß Schönbrunn, Wien
6. Neusiedler See, Burgenland
7. Malinska, Insel Krk, Kroatien
8. Insel Kreta, Griechenland, zumindest die Landkarte davon :-) aber   tatsächlich auf Kreta aufgenommen
9. Sonnenuntergang Neusiedler See, Burgenland
10. Ein Citroen 2CV, aufgenommen in Georgioupolis, Insel Kreta, Griechenland












Samstag, 23. Februar 2013

Der Löwe und der Mensch - letzter Teil

"Guten Morgen Löwe. Du siehst ein wenig müde aus. Wie war dein Tag gestern?"

"Guten Morgen, nicht so aufregend. Ich bin schon alt und habe gerne meine Ruhe." erwidert der Löwe in ruhigem Ton. Das Gespräch scheint eine angenehme ruhige Atmosphäre zu haben, soweit ich das von meiner Warte aus beurteilen kann. Ich mache mit meiner Kamera dabei ein paar Aufnahmen.

"Was ich dich schon lange einmal fragen wollte Mensch, warum bleibst du nicht einfach beim Wasser? Du legst jeden Tag einen langen Weg zurück um deine Familie mit Wasser zu versorgen. Siedelt doch einfach näher zum See."

"Du hast Recht, es ist ein langer Weg, deshalb komme ich auch immer so früh hierher. Vom Wasser wäre aber der Weg in das nächste Dorf viel weiter weg. Deshalb haben wir uns für einen Ort zwischen See und Dorf entschieden."

"Ausserdem komme ich gern alleine zum Wasser." sagt der Mensch. "Ich weiß nicht wie meine Familie auf dich reagieren würde."

"Wir kennen uns nun schon einige Jahre und kommen gut miteinander aus. Wir haben nur diese Gelegenheit um zusammen zu kommen, da uns alle anderen Menschen und Tiere für verrückt halten würden.", meint der Löwe darauf.

"Das stimmt. Niemand würde uns glauben, dass wir beide uns unterhalten können."

"Behalten wir das einfach für uns, dann können wir uns weiterhin jeden Morgen hier auf ein Gespräch hier treffen."

"Das machen wir.", sagt der Mensch. "Wir sind nun beide schon älter und wissen nicht wie lange wir diese Gelegenheit noch nützen können."

"Das werden wir sehen, ich jedenfalls bin froh einen Menschen als Freund zu haben."

"Wenn das die Natur so wollte, dann hat sie das gut gemacht.", sagt der Mensch. Er füllt seine Kanister mit Wasser an und befestigt diese auf dem langen Ast, welchen er danach um seine Schultern legt.

Er wendet sich zum Löwen uns sagt: "Ich muss weiter Löwe, ich wünsche dir die Ruhe die du gerne hast. Wir sehen uns dann morgen früh wieder."

"Und ich wünsche dir einen schönen Tag mit deiner Familie." erwidert der Löwe. "Bis Morgen früh."

Die beiden trennen sich. Der Löwe blickt dem Menschen noch kurz nach und lässt den Kopf langsam auf seine Pfoten sinken um noch ein wenig auszuruhen.

Dass ich einmal beobachten würde, wie sich Mensch und Tier unterhalten, hätte ich nicht gedacht. Ein paar Aufnahmen habe ich jetzt davon. Es ist also wahr. Aber was mache ich mit meiner Beobachtung?

Ich muss nicht lange überlegen. Die Bilder werde ich niemandem zeigen, ich werde dieses Erlebnis vielmehr für mich behalten. So wie die Beiden würde man auch mich für verrückt erklären, aber es gibt immer Dinge, die man nicht erklären kann. Dafür habe ich eine ganz besondere Erinnerung. Und die beiden Freunde können sich wie gewohnt jeden Morgen zu einem kleinen Gespräch treffen.

Jemandem davon berichten? Auf keinen Fall, denn der Mensch ist nicht soweit. Er wird es auch nie sein...

Ende

Mittwoch, 20. Februar 2013

Hot Summer Nites

Die Veranstaltung "Hot Summer Nites" findet bereits seit 2004 jedes Jahr zwischen Mai und September statt. Diese ist nicht nur ein immer beliebterer Treffpunkt für US-Car-Liebhaber sondern auch für jede Menge nationaler und internationaler Fotografen.







Dienstag, 19. Februar 2013

Montag, 18. Februar 2013

Der Löwe und der Mensch - Teil 2

...Bald fliege ich zurück, aber das muss ich noch einmal sehen. Eine solche Gelegenheit kehrt nicht wieder zurück. Diese Beobachtung muss ich einfach noch einmal erleben. Ich habe meine Kamera auf dem Stativ in Position gebracht und hinter dem Busch gut versteckt. Auch ich kann mich dahinter problemlos unsichtbar machen. Jetzt heißt es leise sein und nicht stören.

Es dauert nicht lange bis er erscheint. Der Löwe geht mit langsamen Schritten in Richtung Wasser, als hätte er alle Zeit der Welt. Ganz gemütlich spaziert er zum See, er hat keine Eile. Es ist auch sonst niemand in der Nähe, er hat keinen Grund nervös zu sein. Beim Wasser angekommen beugt er sich herunter und trinkt ein wenig. Dann dreht er sich langsam um und legt sich neben einem nahen Busch in den Schatten. Er hat mich nicht bemerkt.

Alleine diese Situation beobachten zu dürfen und ein paar schöne Bilder machen zu können hat etwas ganz Besonderes. Aber es ist nicht das worauf ich warte. Ich habe Zeit, kann es mir also gemütlich machen und abwarten. Als Fotograf lernt man oft mit Geduld auf eine schöne Aufnahme zu warten. Ich beobachte den Löwen, aber er sieht mich nicht. Er wirkt entspannt, ganz so als würde er sich absolut sicher fühlen und als existiere keine Gefahr für ihn. Ein wenig seltsam finde ich das schon, aber andererseits beruhigt es mich doch. ich habe nicht das Gefühl, der Löwe könnte mir gefährlich werden, obwohl ich nicht so weit entfernt bin. Es sind gute 70 Meter schätze ich.

"Da ist er wieder.", denke ich mir. Eine gute halbe Stunde ist vergangen. Endlich, mein Wunsch hat sich erfüllt und die Situation scheint sich zu wiederholen. Ein Mensch geht in Richtung See, ich beobachte ihn wie er in normalem Tempo näher kommt. Auch er scheint keine Eile zu haben, er wirkt auch sehr ruhig. Er muss den Löwen schon gesehen haben und trotzdem geht er auf ihn zu. Ich bin nicht beunruhigt, denn ich weiß schon was gleich geschehen wird. Es ist ein kleiner Mann, er trägt 4 Plastikkanister, welche er für das Wasser mitgenommen hat. Jeweils zwei davon sind links und rechts an einem langen Ast befestigt, welchen er auf seiner Schulter trägt.

Er kommt dem Löwen immer näher, beide zeigen keine Anzeichen von Unruhe. Beim Löwen angekommen, macht er bei ihm Halt. Er nimmt den Langen Ast mit den Plastikkanistern von den Schultern und legt ihn auf den Boden. Dann wendet er sich dem Löwen zu. Es geschieht tatsächlich, es war vorgestern kein Traum. Die beiden unterhalten sich...

Fortsetzung folgt...

Freitag, 15. Februar 2013

Der Löwe und der Mensch

Mein Urlaub in Kenia ist bald zu Ende, zwei Tage sind es noch bis zum Rückflug. Das Land ist wunderschön, es ist ein Paradies für einen Hobbyfotografen wie mich. Die Menschen, die Tierwelt und die bezaubernde Landschaft. Alles habe ich bildlich festgehalten. Sonnenaufgänge sowie Sonnenuntergänge, Safaris, das Meer, die unzähligen Nationalparks und den Viktoria-See, wenn dieser auch nur zu einem kleinen Teil in Kenia liegt. Die tausenden Fotografien sollten für mehrere Fotobücher und Alben reichen.

Ich bin zufrieden. Die Menschen sind hier sehr gastfreundlich und neugierig. Auch wenn viele Touristen hierher kommen, ist es doch nicht üblich eine Zeit lang Gast in einem ihrer Dörfer zu sein. Sie teilen alles was sie haben, auch wenn es nicht viel ist. Ich habe selten so fröhliche und vor allem ehrliche Menschen gesehen. Sie werden mir definitiv fehlen.

Doch da ist noch Etwas. Als ich vorgestern in der Savanne schöne Bilder vom Sonnenaufgang machen wollte habe ich etwas merkwürdiges beobachtet. Zugegeben, ich war müde, es war sehr früh und ich habe auch nicht viel geschlafen. Schließlich bereite ich mich für schöne Aufnahmen lange und gründlich vor. Ich schreibe mir die Uhrzeit des Sonnenaufgangs auf, und zwar auf die Minute genau, damit ich im richtigen Augenblick zur Stelle sein kann. Ich suche mir eine schöne Kameraposition aus, und zwar so, damit ich, wenn ich die Aufnahmen machen möchte nicht lange danach suchen muss.

Vorgestern war so ein Tag, ich habe mir alles notiert und eine sehr gute Position für meine Kamera ausgewählt. Es war ganz in der Nähe eines kleinen Sees. Die Landschaft war karg, einige große Sträucher gab es da schon, auch einige Bäume, aber nicht dicht nebeneinander. Auch Tiere kamen immer wieder zu dem See und ließen sich teilweise sogar dort nieder. Neben einem größeren Busch war die ideale Kameraposition, um ungestört die Tierwelt beobachten und ablichten zu können. Auch für den Sonnenaufgang war es eine wirklich tolle Position.

Was ich da allerdings beobachtet habe war doch seltsam. Wie schon gesagt war es sehr früh, ich war müde und konnte gerade noch meine Augen offen halten. Ich wusste nicht ob ich munter war oder schlief, denn das was ich gesehen habe war unglaublich…

Fortsetzung folgt…

Donnerstag, 14. Februar 2013

Vienna Pop Art

Pop Art Fotografie bedeutet für mich Bilder mit schrillen Farben, auffallend und trotzdem nicht vom Motiv ablenkend. Hier habe ich ein paar Fotos, die ich in Wien gemacht und ein wenig im Pop-Art-Stil umgestaltet habe.

Danny










Mittwoch, 13. Februar 2013

Dinge, die ich nicht ändern möchte

Das Wasser ist nass, die Blätter des Baumes grün und der Schnee weiß. Das ist so und ich kann es nicht ändern. Die Dame hat eine weiß-rosa-grau-gestreifte Mütze auf dem Kopf. Das kann ich ändern, will ich aber nicht. Sie steht ihr ausgezeichnet. Der junge Mann hält die Hand seiner Mutter und blickt zu ihr hinauf. Er ist klein, das kann er nicht ändern. Zu gegebener Zeit wird er ihr in gleicher Höhe in die Augen blicken können. Ein langsamer aber sicherer Veränderungsprozess.

Der Hund bellt, die Katze miaut und die Vögel singen und pfeifen. Das ist so und ich kann es nicht ändern. Will ich auch nicht, das hat was. Im Winter sind die Bäume und Sträucher kahl, im Frühling blühen sie auf, im Sommer sind die Farben am schönsten und auch im Herbst tragen die Pflanzen die tollsten Farben. Das kann ich auch nicht ändern, wozu auch, die Natur ist wunderschön.

Auch der Mensch ist so wie er ist. Er weint wenn er traurig ist, lacht wenn er fröhlich ist. Manche sind nett, andere sind Widerlinge. Menschen können frustriert, beleidigend und wütend sein, sie können aber auch höflich, freundlich und herzensgut sein. Ist es nicht so, dass sich jeder einmal gewünscht hat ein bestimmter Mensch wäre anders? Vielleicht so wie wir es erwarten und gerne hätten, nicht aber so wie der Mensch selbst ist? Das kommt in den besten Familien vor.

Fragen wir uns doch einmal. Wenn sich dieser besondere Mensch wirklich verändert, können wir das dann einfach akzeptieren? Nämlich dass er dann doch jemand Anderer ist, als der den wir zu kennen glauben?
Menschen gehören ebenfalls zu den Dingen, die ich nicht ändern möchte…denn so wie sie sind haben wir sie am liebsten…


Danny

Coffee Time

Als Wiener liebe ich diese Stadt und natürlich auch den Kaffee. Heute war ich am Vormittag im Donauzentrum und habe einen sehr guten Kaffee genossen. Ich liebe diese Stadt nicht nur, auch meine Fotos mache ich am liebsten hier.

Ich konnte nicht widerstehen und ein Buch zum Theme Philosophie zu kaufen. Auch eine Zeitschrift zum Theme Kunst musste dabei sein. :-)

Have a nice Day...

Danny




Dienstag, 12. Februar 2013

Am Anfang war...der erste Blogeintrag

Und diesen nutze ich um mich vorzustellen. Ich bin Danny, lebe in Wien und das sehr gerne. Ich liebe diese Stadt und die Menschen hier. Das ist nicht immer so einfach, aber was ist schon einfach? Geschichten schreiben, Lesen, Fotografieren. Das ist meine Leidenschaft. Die Welt sehen und verstehen, in all ihrer Schönheit und Hässlichkeit, und natürlich alles, das dazwischen liegt. Das Leben wie es wirklich ist, das ist es was mich fasziniert. Ich hoffe, es sind interessante Geschichten dabei, denn die Themen werden vielseitig sein. Viel Spaß mit meinem Blog :-) 

Danny