Samstag, 2. März 2013

Die schnelle Welt

Manchmal habe ich das Gefühl dass das Leben schneller läuft, als die Erde sich dreht. Man muss nur gut darauf achten, dass das Leben nicht an Einem vorbeiläuft. Kommt das jemandem bekannt vor? Beinahe jeden Augenblick nutzen wir für eine Beschäftigung. Ob kurz oder lang, es bleibt nicht viel Freizeit.

Jeden Tag das gleiche. Aufstehen, Zähne putzen, Frühstücken oder Kaffee trinken. Oder beides. In die Arbeit fahren und dann den ganzen Tag brav funktionieren. Schließlich wird es von uns erwartet. Wenn man dann viele Stunden ordnungsgemäß gedient hat, kann man sich wieder seiner spärlichen Freizeit widmen.



Diese nutzen wir für Fernsehen, eventuell Fortgehen, viel Internet und SMS schreiben. Hauptsache jede Sekunde des Lebens wird für irgendeine Tätigkeit genutzt. Man soll ja nicht auf die Idee kommen plötzlich zu Denken und kreativ zu werden. Tatsächlich bleibt uns nicht viel Zeit zu Denken um uns zu bilden. Damit meine ich nicht uns weiterzubilden, sondern die Welt zu verstehen. Das kann man zum Beispiel durch das Lesen von Büchern vieler verschiedener Themengebiete erreichen. Durch das Lesen einer Tageszeitschrift wird man keine Weisheit erlangen. Im Gegenteil. Die Medien tragen ihren Teil dazu bei, uns kein Wissen zu vermitteln.

Wissen kann man sich nur selbst aneignen. Und dieses Wissen, und das dadurch entstehende Verständnis für die Welt so wie sie ist, ist eine sehr gute Waffe. Die Menschen wird es nicht stören, wenn andere Menschen mehr wissen. Warum auch? Wer allerdings intelligente Menschen nicht brauchen kann ist jeder, der auf eine bestimmte Weise über uns steht und Macht ausübt.

Also diejenigen, die denken dass der Mensch ohne sie nicht überleben kann. Es ist aber genau umgekehrt. Niemand kann ohne die Menschen überleben. Kein Unternehmen, kein Politiker. Alle sind sie von uns abhängig, nur können wir es nicht sehen. Wir haben keine Zeit, darüber nachzudenken. Wir müssen unsere Freizeit für Tätigkeiten nutzen, die ein längeres Denken nicht möglich macht. Und da die Menschen nicht gerade für Zusammenhalt bekannt sind, wird sich da auch nicht viel ändern. Es ist aber ein Trost, dass immer mehr Menschen wissen, dass die Welt größer ist als es unser Alltag zeigt.

Bis es einmal so viele sind, dass sich auf der Welt etwas Positives verändert, leben wir schnell unser Leben weiter. Wir könnten ja etwas verpassen...

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