Freitag, 24. Mai 2013

Offenheit - Immer offen für Neues?


Mit offenen Gedanken durchs Leben, das kann ja kein Problem sein. 

Wenn ich allerdings genau darüber nachdenke, dann ist es doch nicht ganz so einfach. Ich bin durchaus ein offener Mensch, aber offen wofür? 

Für neue Erfahrungen, neue Möglichkeiten, neue Menschen. Immer auf der Suche nach neuen Wegen. Auch die Interessen werden immer mehr statt weniger. Ich möchte mich nicht im Alltagstrott verirren und dann nicht mehr herausfinden. Neue Erlebnisse machen das Leben spannend finde ich, und mich zufriedener.

Keineswegs bin ich für Alles offen. Ich öffne mich nicht für Gleichgültigkeit, Anpassung, Intoleranz, Wut und Gier, um hier ein paar Beispiele zu nennen. Nein, darauf habe ich keine Lust. Was soll das dann für ein Leben sein? Das bin nicht ich. Es ist sicher so, dass es Menschen gibt, die man dahingehend beeinflussen und begeistern kann, da mache ich sicher nicht mit.

Der Alltag ist nicht genug, die Welt ist nicht genug...um es in den Worten eines James-Bond-Titels zu sagen. So versuche ich immer wieder kleine Veränderungen in mein Leben zu lassen. Es beschert mir neue Erfahrungen und den Willen, immer wieder Neues zu erfahren. Ich lerne dazu und erlebe interessante Menschen. Ich begebe mich auf die Suche nach neuen Möglichkeiten, nicht aber nach einem neuen Leben. Was gibt es Schöneres? :-)

Was auch immer sich im Leben verändert, es wird mich bereichern. Und vielleicht schaffe ich es auch andere Menschen zu bereichern...und damit einen  kleinen Teil dieser Welt... :-)

In diesem Sinne, immer schön offen bleiben...

Kommentare:

  1. Ich glaube es gibt viel zu wenig Leute die tolerant sind und somit meiner Meinung nach offen für "Alles" sind.Umso schöner ist es doch zu lesen wie weltoffen du doch bist,auch wenn du sicherlich nicht für Alles offen bist ;)über genaueres muss man ja nicht sprechen :P
    Auch ich bin ziemlich weltoffen, probiere gern neues aus, sowohl kulinarisch als auch künstlerisch oder sonstiger Weise.
    Wir sollten alle mehr Akzeptanz und Toleranz in unser Leben lassen...so wäre doch alles etwas leichter oder nicht?

    Liebe Grüße an Dich und ein tolles Wochenende

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    1. Hi, dankeschön für deinen Kommentar :-)
      Weltoffen zu sein muss man lernen, das habe ich selbst an mir bemerkt. War ja nicht immer so. Sich nicht zu verschließen heißt auch viel Neues zu lernen und zu erfahren. Darauf möchte ich eben nicht verzichten. Jedoch muss ich auch sagen, dass Weltoffenheit nicht immer so leicht zu leben ist. Man tut halt sein Bestes, nicht wahr? :-)

      Kreativ bist du ja, das habe ich schon bemerkt. Du hast da irgendwie einen eigenen Stil entwickelt. Den kann dir niemand nehmen :-) Deine künstlerische Seite kenne ich schon teilweise, deine kulinarische leider noch nicht. Aber vielleicht stellst du da auch mal ein Foto in deinen Blog.

      Liebe Grüße zurück und dir natürlich auch ein schönes Wochenende

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    2. Bitte,bitte ^^
      Ich geb mir Mühe was zu deinen Post zu schreiben!
      Ja weltoffen zu sein ist nicht immer leicht.
      Ich bin auch nicht in allem tolerant, das wäre auch fruchtbar.
      Und das Weltoffenheit nicht leicht zu leben ist, da hast du wohl vollkommen recht.

      Findest du ich habe meinen eigenen Stil entwickelt?
      Hm, ich wusste gar nicht dass ich einen habe :P
      Ich denke jeder kann Künstler sein wenn er will.
      Kreativ sind alle nur manche lassen ihren Fantasien keinen Auslauf.
      Mach ich auch viel zu selten und ich trau mich viel zu selten einfach ich selbst zu sein.Schade eigentlich,aber vllt. ist das auch einfach so weil es nicht genug Menschen gibt die sich für die Menschen interessieren und einfach mal etwas offener sind.

      Ich grüße dich ganz lieb und höre einfach auf weil ich den Faden ausversehen los gelassen habe :P

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    3. Hallöchen,
      du hast deinen eigenen Stil. Solltest du jemanden kennen, der einen ähnlichen hat kannst du es mir ja sagen. Mir fällt niemand ein. :-P
      Jeder kann Künstler sein, nicht jeder will das aber. So sind die Mensch halt. Manche interessieren sich dafür, andere nicht. Wenn es dir Spaß macht dann mach ruhig weiter. Der Stil wird sich weiter entwickeln und immer besser werden. Das hängt sicher nicht von anderen Menschen ab. Als ich begann zu Schreiben und zu Bloggen wusste ich auch nicht ob das jemand lesen würde oder sich die Bilder anschauen würde. Das hat für mich auch nicht den Ausschlag gegeben, ich wollte es machen weil es mich repräsentiert.
      Genau das Gleiche ist auch über deine Arbeiten zu sagen oder? :-)
      Liebe Grüße zurück.
      Danny

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  2. Du hast das mal wieder gut auf den Punkt gebracht.

    Nicht alles in dieser Welt darf toleriert und akzeptiert werden.. Insofern ist es gut, nicht offen für alles oder jeden zu sein. Aber wenigstens offen genug für das Positive, für das Bereichernde. Für das, was es wert ist, mit Offenheit empfangen zu werden.

    Ich hab mich erst letzte Woche von einer Freundin getrennt, weil ich nicht offen war für ihre Doppelmoral. Nicht damit umgehen konnte, wie sie mit zweierlei Maß misst.

    Die Frage ist oft ja auch, ob man selbst automatisch intolerant ist, wenn man andere Intoleranz aus seinem Leben ausschließt.

    Manchmal ist Toleranz so eine Medaille mit zwei Seiten..
    Und die Frage ob Intoleranz auch Toleranz verdient hat, könnte tief philosophisch werden.

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    1. Hey, Danke auch für deinen Kommentar.
      Deshalb meine ich auch dass es nicht so einfach ist, Weltoffenheit zu leben. Man weiß zwar genau was man will und wie man sein möchte, aber die jeweilige Situation erfordert vielleicht genau das Gegenteil. Das bedeutet aber nicht, dass man insgesamt nicht weltoffen ist.
      Philosophie ist ja genau meins, sie zeigt allerdings auch nur Möglichkeiten und bewegt zum Nachdenken. Aber es ist schon ein Beginn zu sehen, dass man immer Möglichkeiten hat. Und wenn man es schafft auch nur einen Menschen zum Denken zu bewegen, hat man schon was erreicht. :-)

      lg
      Danny

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    2. Der Mentalist über den ich heute gebloggt hab hat auf unserer Hochzeit als letzten Akt seiner Bühnenshow eine tolle, im übertragenen Sinne auch sehr philosophische Sache gemacht.

      Es ging um die Frage, ob in ein Leben das eigentlich schon vollständig geformt ist und sich in einem bestimmten Rahmen befindet, trotzdem noch Teile hinzugefügt werden können.

      Er hatte eine Tafel auf der ein in einen Rahmen passendes Quadrat war. Aus vielen geometrischen Formen. Er verschob diese Formen, so dass plötzlich neue Teile hinein passten. Das tat er insgesamt 3x und am Ende - obwohl der menschliche Verstand ja erstmal glaubt, nein das muss größer werden, das passt nie und nimmer in den selben Rahmen wie vorher - am Ende passte es in den selben quadratischen Rahmen indem es bereits vorher war.

      Obwohl drei neue Teile zu der ursprünglichen Form hinzugekommen sind.

      Er baute das sprachlich sehr schön aus. Symbolisch als das Weltbild einer Person, zu dem immer neue Dinge hinzukommen.

      Eine Begegnung, eine Erinnerung, ein Gefühl - für das vorher im Konzept dieses Weltbildes eigentlich kein Platz mehr war. Aber durch Umdenken und Umstrukturierung des Weltbildes, Platz für all diese neuen Dinge bekam.

      Ich denke das ist, was tagtäglich abläuft wenn wir Menschen und Situationen mit Offenheit begegnen, wenn wir über unseren Tellerrand schauen und damit automatisch unser Inneres auch verändert und umstrukturiert wird, um Platz für diese neuen Erkenntnisse zu schaffen.

      Diese Demonstration, das "bildlich machen", werd ich nie vergessen..

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    3. Ich glaube dir gerne, dass das ein unvergleichliches Erlebnis war.
      Ich sehe das genau so, Platz für Veränderungen ist immer da. Es geht aber auch nur wenn man seine eigne Form ein wenig verändert. Macht man es nicht, dann verändert sich auch nichts. Manchmal hilft es, wenn es einem vor Augen geführt wird. Dann kann man sich auch überleben ob man es auch möchte, dass sich etwas verändert. Der Platz ist da, wer will kann diesen nützen Neues zu erleben :-)

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