Sonntag, 29. September 2013

Die Welt der Farben

Das Spiel mit den Farben...eigentlich mag ich meine Fotos am liebsten so wie sie sind. Sie zeigen, das was ich fotografiere auch so wie es wirklich ist. Schön oder nicht schön, ganz egal. Hauptsache realistisch. Ab und zu breche ich aber in die Welt der Farben aus und mache genau das Gegenteil aus dem ursprünglichen Bild. Und das ist das Ergebnis des Farbenspiels :-)

 









Freitag, 27. September 2013

Aufmerksamkeit



Aufmerksamkeit ist ein vielseitiges Wort. Es hat mehrere Bedeutungen und hat nicht nur mit einem guten Miteinander zwischen Menschen zu tun. Wenn sich Menschen unterhalten hören sie üblicherweise zu und sprechen so, damit es der andere auch versteht. Ich gebe Aufmerksamkeit und erhalte sie im Gegenzug auch wenn mir zugehört wird. Aufmerksamkeit ist eine Tugend, sie ist ein Zeichen guten Charakters und des Interesses an einem anderen Menschen und dem was er sagt.
Aufmerksamkeit wende ich jeden Tag an und das oft. Bis ich mir Gedanken darüber mache fällt es mir gar nicht so auf. Damit mir Aufmerksamkeit auffällt muss ich also aufmerksam sein. Schöner Satz. Wann genau brauche ich sie also? Ich muss morgens auf die Uhr schauen um nicht zu spät in die Arbeit zu fahren. Ich muss unterwegs auf den Verkehr achten wenn ich als Fußgänger unterwegs bin und ich muss bei der richtigen Station aussteigen. Unaufmerksamkeit kann in diesem Fall gefährlich sein. In der Arbeit höre ich zu und mir wird zugehört. Das gleiche gilt auch für den Abend bei meiner Familie oder meinen Freunden.

Die schönste Aufmerksamkeit ist allerdings die, die sich Menschen entgegenbringen. Es ist doch schön wenn Jemand einem zuhört wenn man seine Sorgen mitteilt. Was einen Menschen beschäftigt möchte nicht in sich selbst hineingefressen werden, es möchte raus. Und wenn mein Gegenüber ein aufmerksamer Zuhörer ist, dann bewirkt das schon ein besseres Gefühl. Menschen haben es aber auch verdient, dass man ihnen zuhört und ebenfalls Aufmerksamkeit entgegenbringt.
Es ist nicht nur so, dass man damit möglicherweise jemandem hilft und Verständnis entgegenbringt, es ist auch so dass man daraus lernen kann. Erfahrungen anderer Menschen können durchaus wichtig sein wenn wir nicht selbst diese Erfahrung schon gemacht haben. Ich selbst mache mir jedenfalls Gedanken darüber, was mir gesagt wird. Vielleicht brauche ich manchmal etwas länger zum Nachdenken, aber ich mache es  und versuche zu verstehen.

Ich finde, Aufmerksamkeit ist auch Respekt einem anderen Menschen gegenüber. Es fällt auf, wenn man nicht richtig zuhört. Dann wird der Mensch, bei dem man sich nicht die Mühe gemacht hat zuzuhören, sich einen anderen Zuhörer suchen. Dann verpasse ich aber vielleicht erstens ein interessantes Gespräch und zweitens kann es sein, dass mir dann für diesen Menschen das Verständnis fehlt, das ihm gebühren würde wenn ich zugehört hätte. Zuhören und aufmerksam sein gehört irgendwie zusammen, diese beiden Dinge sind schwer zu trennen. Für mich jedenfalls…

Dienstag, 24. September 2013

Spaziergang in Schönbrunn

Auch als Nicht-Tourist kommt man als Wiener an Schönbrunn nicht vorbei. Irgendwann bekommt man einfach Lust darauf, im schönen Schloßgarten spazieren zu gehen.
 
So war es diesmal auch an einem zwar nicht so warmen, aber dafür sonnigen Herbsttag. Es ist immer wieder toll zu sehen, wie viele Menschen sich dort an einem Sonntag einfinden. Noch ist der Schloßgarten mit wunderschönen Blumen verziert.
 
Wir sind durch den Garten bis hinauf zur Gloriette gegangen um den schönen Ausblick auf das Schloß und über Wien zu bewundern. Aber seht selbst. :-)
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

 

Sonntag, 22. September 2013

Was steckt dahinter?



Steckt irgendetwas hinter dem, was ich den ganzen Tag so mache? Ich denke nicht lange darüber nach. Ich fahre zur Arbeit, esse, trinke und bewege mich. Vieles wurde schon zur Gewohnheit, also hinterfrage ich mein Handeln nicht. Hin und wieder versuche ich aus dem Alltag auszubrechen und mich mit Dingen zu beschäftigen, die ich sonst nicht mache. Oder Dinge, die ich zumindest selten mache.

Wenn möglich, suche ich mir immer wieder ein anderes Lokal wo ich Essen gehen kann, oder ein neues Café, das ich noch nicht kenne. Ich beschäftige mich zur Abwechslung mal mit Origami, höre neue Musik oder suche mir eine Veranstaltung auf der ich noch nicht war. Es liegt natürlich alles im Rahmen meiner Möglichkeiten. Großartige Ausbrüche aus dem Alltag sind im Moment nicht möglich.

Natürlich braucht der Mensch seine Regelmäßigkeiten, damit er weiß wo er im Leben steht. So ist es auch bei mir. Aber ohne Abwechslung kann das Leben nicht sein. Bevor ich im Alltagstrott verende, suche ich mir eben andere Beschäftigungen.

Nun ist es so, dass ich trotzdem nicht viel darüber nachdenke, einfach das mache was ich gerade mache und das auch nicht hinterfrage. So gesehen steckt nicht viel dahinter. Warum soll ich mir da noch groß Gedanken darüber machen?

Was ist aber wenn es Erlebnisse im Leben gibt, die so ungewöhnlich und bedeutend sind, dass man gar nicht anders kann als diese zu hinterfragen? Warum ist das gerade jetzt geschehen? Ist es nicht so, dass man erst so richtig darüber nachzudenken beginnt, wenn es nicht um die gewohnten Dinge des Lebens geht, sondern um die ungewohnten? Zwei Beispiele:

Man kann jahrelang unfallfrei mit dem Auto fahren. Das ist nicht ungewöhnlich und man denkt auch nicht darüber nach. Wenn aber einmal ein Unfall passiert, dann hinterfragt man schon wie dieser geschehen konnte, was dahinter steckt und welche Folgen dieser hätte haben können. Dann ist diese Frage wichtig.

Oder man lebt sein Leben lang schon seit jahrzehnten gesund dahin. Alles läuft bestens bis es einem dann plötzlich nicht mehr so gut geht und man feststellt dass man ernsthaft erkrankt ist. Es gab bisher wenig über die Gesundheit zu beklagen, hie und da ein paar Kleinigkeiten. Nichts womit man sich länger beschäftigen sollte. Eine ernsthafte Erkrankung kann man nicht einfach wegdenken, man hinterfragt, wie man diese bekommen konnte. Was habe ich übersehen? Dann muss ich darüber nachdenken.


Es muss wohl immer erst etwas geschehen, bevor man richtig über etwas nachdenkt. Aber oft ist es gar nicht anders möglich. Man kann nicht mit etwas rechnen, das möglicherweise geschehen wird und dann trifft es nicht ein. Man kann schon, das ist aber nicht so einfach. Erst wenn etwas geschieht, sind die Menschen verwirrt und dann suchen sie nach Antworten. Diese Antworten, die wir uns dann selbst geben, sollen uns helfen, besser mit unseren Gefühlen umzugehen. Ich bin keine Ausnahme…

Freitag, 20. September 2013

Hot Summer Nites - Ein kleines Best of...

Momentan kann ich keine neuen Fotos dieser Veranstaltung anbieten, da diese leider im August und September durch Regen verhindert wurde. Sehr schade, denn es ist immer wieder ein Genuss für die Augen, die wunderschön herausgeputzten Amerikaner zu sehen. Ich selbst bin sonst gerne mit meiner Kamera dort, deshalb gibt es hier einige ältere Fotos von ein paar Treffen, an denen ich auch teilgenommen habe. Ich hoffe, sie gefallen euch. :-)

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

Dienstag, 17. September 2013

Was möchte ich weitergeben wenn ich alt bin?


Zeit zum Nachdenken. Dieses Thema steht schon länger in meinem Notizblock, aber erst jetzt konnte ich mich durchringen darüber zu schreiben. Außer diesem Satz habe ich nichts zu diesem Thema hineingeschrieben, was für mich doch ungewöhnlich ist. Ich gebe aber auch zu, dass es mir nicht leicht fällt, darüber zu schreiben. Mein Leben ist hoffentlich noch lange genug um viele Erinnerungen zu schaffen, was also weiß ich bis jetzt und was davon möchte ich irgendwann einmal weitergeben?

Wie andere Menschen auch möchte ich gerne meine Erinnerungen weitergeben. Dazu gehören natürlich nicht nur die guten und schönen Erinnerungen, sondern auch die weniger schönen Dinge des Lebens. Möchte ich wirklich meine schlechten Erlebnisse weitergeben? Ja, eigentlich schon. Sie gehören dazu und haben mich genauso geformt wie die schönen Erlebnisse. Alles, das ich bisher erlebt habe, machten den Menschen aus mir, der ich gerade bin. Darüber will ich mich mal nicht wirklich beschweren.

Aber es gibt ja nicht nur mich in meinem Leben. Also möchte ich natürlich auch meine Erinnerungen an andere Menschen weitergeben. Erinnerungen von meiner Familie, meinem Bruder und meinen Eltern, die von meinen Freunden und Bekannten. Schließlich haben auch diese Menschen einen großen Anteil zu meinen Erinnerungen beigetragen. Da kommen mir sehr viele schöne Gedanken.

Ich überlege mir gerade was ich denn so von meinen Eigenschaften weitergeben kann. Meinen Humor und meine Gutmütigkeit kann ich mit Sicherheit weitergeben. Meine Faulheit wohl lieber nicht. Ich möchte auch gerne mein Interesse für die Menschen und die Welt weitergeben. Das finde ich sogar ganz wichtig.

Ich denke, wenn es mal soweit ist, werde ich genau wissen was ich tun muss. In bestimmten Gesprächen und Situationen werde ich auf meine Erfahrungen und Erinnerungen zurückgreifen können und die richtigen Worte finden. So stelle ich es mir jedenfalls vor. Und wenn es nicht meine Erfahrungen sein werden, dann jene, die an mich schon einmal weitergegeben wurden. Von meinen Eltern und Großeltern.

Und was mir natürlich irgendwann noch gefallen würde ist, dass jemand seine Erinnerungen an mich weitergibt. Wenn sich in vielen Jahren jemand an mich zurückerinnert und dabei lachen und stolz sein kann, dann bin ich zufrieden. Das ist ein Zeichen, im Leben einiges gut und richtig gemacht zu haben. Und durch die Erinnerung von anderen Menschen existiert man immer weiter. Ich glaube auch, dass mich ein anderer Mensch besser beschreiben kann, als ich es selbst kann. Bis dahin dauert es noch und dennoch gilt:

Wir erzählen von uns, um nicht vergessen zu werden.

Sonntag, 15. September 2013

Tierische Neuigkeiten

Na gut, Neuigkeiten sind es keine. Ich habe in meiner etwas älteren Fotosammlung gestöbert und bin auf ein paar liebe tierische Bilder gestoßen. Sie stammen aus unterschiedlichen Jahren und ich muss sagen, irgendwie finde ich immer wieder ältere Fotografien, die mir erst viel später wirklich gut gefallen.

Es ist also niemals verkehrt, so viel wie möglich zu fotografieren. Irgendwann lohnt sich das Ergebnis und man hat noch ganz viel Freude daran. Und das sind die Fotos, die ich euch nun zeigen möchte. :-)