Montag, 30. Dezember 2013

Wünsche für das neue Jahr?


2013 ist bald vorbei, 2014 erwartet uns bereits. Zeit für einen kleinen Rückblick und eine Vorschau für das nächste Jahr.

Das vergangene Jahr hat einige Höhen und Tiefen gebracht, eigentlich nichts anderes als in den Jahren davor. Glück und Pech liegen dicht nebeneinander. Aber man lernt mit allem, das im Leben so passiert, auch umzugehen. Ist es gut, dass dieses Jahr endlich vorbei ist? Ja, eigentlich schon. Neues Jahr, neues Glück.

Vorsätze für das neue Jahr habe ich keine, Wünsche und Pläne aber schon. Ich wünsche mir, dass der Zusammenhalt von Familie und Freunden weiter so gut ist wie bisher. Es könnte nicht besser sein und das ist mir besonders wichtig. Es kann sich aber auch einiges im Leben ändern. Es wird langweilig, ein neuer Job und eine neue Wohnung, mein Buch möchte fertig gestellt werden. Sport und viel Freizeit stehen auch am Plan. Es ist nichts dabei, das unmöglich zu schaffen wäre. Alles ist möglich und Möglichkeiten gibt es beinahe unbegrenzt. 

Wenn Wünsche und Pläne realistisch bleiben, dann kann man auch beruhigt darauf zugehen und das Leben anpacken. Nur darüber zu reden wird nicht viel bringen, ist klar. Handeln ist also gefragt. Und das werde ich. Mal sehen was das neue Jahr noch so bringen wird, auf jeden Fall gestalte ich es mir nach meinen Wünschen und Plänen, dann kann auch nichts schief gehen.

Ich wünsche euch allen ein wunderschönes, glückliches und erfolgreiches neues Jahr. Eure Wünsche mögen sich erfüllen und bleibt gesund. Das ist das Wichtigste denke ich. Ich danke allen für das Lesen meines Blogs, den es nun schon seit über 10 Monaten gibt. So lange mir die Themen und Bilder nicht ausgehen, werde ich ihn auch weiter führen. Und liefert mir auch immer wieder frisches Material zum Lesen, ich freue mich immer wieder über neue Posts von euch. :-)

Alles Liebe
Danny

Freitag, 27. Dezember 2013

Der Charakter der Politiker



Es ist so weit. Die Politik des Stillstands geht weiter, die neue österreichische Bundesregierung wurde heute vom Bundespräsidenten angelobt. Schade eigentlich. Warum hat unser Präsident eigentlich so überhaupt nichts zu sagen? Er müsste sich doch vor Lachen am Boden zerkugeln wenn er sich die Minister, die er angeloben soll, ansieht.

Die Menschen wissen bereits, dass mit den neuen und alten Ministern nichts im Land weitergehen wird. Im Gegenteil, es wird sich in den nächsten 5 Jahren wieder nichts tun. Es ist auch nicht ernsthaft anzunehmen, dass das der Plan der Regierung ist. Die Menschen in diesem Land sind aber schon die einzigen, die das wissen. Den Politikern scheint es zwar auch klar zu sein, nur zeigen sie es nicht. Arrogant lächeln sie in die Kamera und tun so, als hätten sie die beste Lösung für das Land gefunden. 

Liebe Politiker, haltet doch bitte die Menschen in diesem Land nicht für dumm. Glaubt ihr nicht, dass ihr das schon viel zu lange macht und euch deshalb niemand leiden kann? Die Menschen wählen weil sie es müssen, aus Überzeugung tun das schon die wenigsten Menschen. Ihr werdet von Steuern bezahlt, die die Menschen für die Menschen leisten müssen. Es wäre also von Vorteil, wenn davon nicht nur eure Gehälter, Autos und Luxusdinner bezahlt werden, sondern ihr auch für die Menschen dieses Landes etwas leistet. 

Es ist aber nicht abzusehen, dass das geschieht. Das Gerede der Politiker ist nurmehr Verhöhnung der Menschen, es ist kein Wunder wenn die Menschen auf die Straßen gehen und demonstrieren. Aber mittlerweile wenden sich auch nationale Politiker gegen die neue Bundesregierung. Als wäre es nicht Zeichen genug, dass sich die Menschen dagegen aussprechen, Kritik aus den eigenen Reihen ist doch selten. Aber leider wird beides nicht ernst genommen, man verteidigt mit arroganten Argumenten die neue Regierung, die nicht einmal mehr einen Wissenschaftsminister haben wird.

Studenten lassen sich das natürlich nicht gefallen, zu Recht möchte ich sagen. Sie gehen auf die Straßen und demonstrieren. So auch heute vor der Wiener Hofburg bei der Angelobung der neuen Regierung. Ein Minister, der eigentlich schon bei der letzten Regierungsbildung dabei war und den die Menschen auch einmal mochten, sagt vor der Kamera, dass er nicht versteht, warum hier demonstriert wird. Er meint sogar, dass diese unnötig ist. Aber es steht den Menschen ja frei zu demonstrieren, das dürfen sie ja. 

Lieber Herr Minister, etwas anderes fällt ihnen vor laufender Kamera nicht ein? Eine Verhöhnung der Demonstranten? Ohne sich Argumente von ihnen anzuhören und mit ihnen zu sprechen, stellen Sie einfach fest, dass eine Demonstration unnötig ist? Halten Sie es für ganz besonders klug den Menschen zu zeigen, dass sie Ihnen egal sind? Denn das haben Sie getan. Sie waren einmal für eine große Organisation für diese Menschen zuständig und haben ihnen auch geholfen. Was ist also geschehen? Man hat das Gefühl, dass ein Ministerposten auch solchen Menschen zu Kopf steigen kann und man sich von den Menschen, die einen wählen, sehr weit entfernt. 

Sprechen Sie wieder mit den Menschen um herauszufinden, wie deren Bedürfnisse aussehen. Sie scheinen alles wieder vergessen zu haben. Aber Gespräche mit den Menschen (von Ihnen liebevoll Wähler genannt) wird Ihnen wieder helfen zu verstehen, was sich die Menschen, die schließlich auch Ihren Lebensunterhalt bezahlen, von Ihnen wünschen.

Mein Appell an alle Politiker. Hört auf Schwachsinn zu reden, es hört euch niemand zu. Hört auf arrogant zu sein, wenn ihr ernst genommen werden wollt. Hört auf die Menschen weiterhin zu verarschen, wenn ihr nicht wollt dass sie gegen euch auf die Straßen gehen. Nehmt eure Arbeit FÜR DIE MENSCHEN ernst. Ihr arbeitet nicht für euch selbst, sondern für die, die ihr vertretet. Die Macht habt ihr euch nicht verdient, sie wurde euch von den Menschen auf dem silbernen Tablett serviert. 

Leider ist Österreich ein Land, wo es auch andere Politiker, also solche die nicht in der Bundesregierung sind, nicht besser machen können. Auch blaue und grüne Sprechblasen nützen nichts, Oppositionspolitiker nimmt man auch nicht wirklich ernst. Sie haben es nicht geschafft die Menschen mit ihrem leeren Gerede zu überzeugen und das ist gut so. Denn auch sie haben zu viel Macht, die sie für sich selbst nützen können. So beruht die Hoffnung, dass sich in diesem Land etwas positiv verändert, nur bei den Menschen, die keine Politiker sind. 

Dienstag, 24. Dezember 2013

Frohe Weihnachten


Ich wünsche allen meinen Leserinnen und Lesern ein wunderschönes Weihnachtsfest und noch ein paar tolle Feiertage. Ich hoffe ihr genießt die Zeit mit Familie und Freunden und verbringt sie so, wie ihr es euch vorgestellt habt.

Ich denke, es geht uns gut. Wir haben schon so viel und wissen nicht wohin damit, aber es geht mehr. Es findet sich immer etwas was wir wollen. Eigentlich können wir uns das meistens selbst kaufen, aber geschenkt ist es doch noch ein wenig schöner.

Es gibt auch Familien und Menschen, für die Weihnachten ein Überlebenskampf ist. Ich kann mir vorstellen, dass vielen Menschen Weihnachten egal ist, man kann den Kindern nichts schenken, kein Festtagsbraten steht am Tisch weil kein Geld da ist. Andere Menschen verbringen diese Zeit auf der Straße weil sie kein Zuhause haben. 

Nicht jeder Mensch ist glücklich zu den Weihnachtsfeiertagen, aber meistens sind Menschen, die wenig haben glücklich mit dem was sie haben. Weihnachten kann man auch mit wenig genießen, wenn man zu schätzen weiß wie gut es einem das ganze Jahr über geht...ich weiß es. :-)

Samstag, 21. Dezember 2013

Endlich Weihnachten

Noch ist nicht Weihnachten, aber bald. Wer hat schon viel Zeit in der Vorweihnachtszeit? Die Arbeit ist erledigt, die Feiertage stehen bevor. Ich hoffe, dass jetzt in den letzten Tagen davor niemand mehr in Stress kommt. :-)

Arbeit gibt es erst wieder nach Weihnachten, so habe ich schon die ersten Geschenke von meinen Kolleginnen bekommen. Ich habe mich riesig darüber gefreut, es ist eben doch sehr wichtig von wem die Geschenke kommen. Und wenn sie von Herzen kommen, umso schöner :-)

Deshalb präsentiere ich hier mal meine ersten Weihnachtsgeschenke, Kleinigkeiten vielleicht, aber für mich sind es riesengroße Kleinigkeiten über die ich mich total gefreut habe. :-D

Schokolade geht immer, das wissen meine Mädels. Und eine Digicam aus Schoko...inklusive Schoko-Speicherkarte ;-)




Hier ist ebenfalls Schokolade im Stiefel gelandet. Dann gab es noch ein selbstgebasteltes Teelicht meiner Kollegin. Und von der Cousine meiner Kollegin gab es den Toffifee-Weihnachtsmann :-)



Ich habe zwar keinen Weihnachtsbaum, dafür aber zwei ganz besondere Weihnachtskugeln. Die hat meine ganz liebe Kollegin mit den Fotos gebastelt, die zwei Tage zuvor bei unserer Firmenweihnachtsfeier gemacht wurden. Die werde ich auf jeden Fall in Ehren halten. 



Und das ist der kleine Wappler. Eine Übersetzung österreichischer Ausdrücke ins Deutsche. Das Lustige an diesem kleinen Buch ist nicht das Wort auf Wienerisch, sondern die Übersetzung dazu. :-)

Beispielsweise bedeutet Wappler: gemäßigter Dummkopf :-)


In diesem Sinne wünsche ich euch allen ein paar schöne besinnliche Feiertage. Ich werde diese Tage mit meiner Familie verbringen und das in aller Ruhe, ohne Trubel und Lärm. 

Mein schönstes Geschenk wird auch diesmal wieder der Zusammenhalt von Familie und Freunden sein. Was will man mehr? :-)

Montag, 16. Dezember 2013

Kreativität


Kreativität gehört zum Leben, jeder Mensch hat sie in irgendeiner Form. Im Grunde muss man in jeder Lebenssituation kreativ sein, sich also zu helfen wissen wenn es darauf ankommt. Das Leben hat keine Gebrauchsanleitung, diese muss man sich selbst basteln, und dazu gehört die Kreativität. Jeder Mensch durfte schon einmal kreativ sein und weiß auch genau was das bedeutet.

Beispiele? Man kann für ein Vorstellungsgespräch noch so gut vorbereitet sein, man kennt die Fragen nicht im Voraus. Auf kreative Fragen, die nicht eingeplant waren muss man auch kreativ, also spontan, antworten. Jeder Mensch, der Kinder hat muss pausenlos kreativ sein. Kinder bereiten uns immer unerwartete Situationen und fordern unsere Kreativität. So lernen auch wir dazu. 

Wer hatte nicht schon einmal beim Einrichten der Wohnung oder des Hauses seine kreativen Gedanken in die Tat umgesetzt? Beim Fotografieren kann man kreativ sein, am Arbeitsplatz, beim Witze-Erzählen, beim Schreiben oder beim Musizieren. 

Kreativität ist ein Ausbruch aus dem Alltagstrott, der Wille zur Veränderung, der unser Leben bunter macht. Worauf ist man mehr stolz, auf seinen täglichen unveränderten Ablauf, oder auf etwas Besonderes, das sich von allem Anderen abhebt? Kreativität ist also auch das Besondere im Leben. 

Jeder Mensch hat sein eigenes Verständnis von Kreativität, diese sieht immer anders aus. Wichtig ist, dass man sie nützt und ins Leben so einbauen kann, dass sie uns zufriedener macht. Sofern man sie für gute Zwecke einsetzt. 

Für mich ist Kreativität etwas, wofür ich sehr dankbar bin. Leider fehlt mir manchmal die Zeit dafür, ich versuche aber trotzdem immer wieder Neues zu erleben und den Alltag hinter mir zu lassen. Abwechslung macht das Leben lebenswerter, da kommt mir die Kreativität sehr gelegen. 

Beständigkeit im Leben ist zwar sehr wichtig, aber nicht das einzig Existierende. Seid also kreativ, egal was ihr macht und lasst euch hin und wieder Neues einfallen. :-)

Freitag, 13. Dezember 2013

Wiener Weihnachtsmärkte

In der Vorweihnachtszeit kann Wien wunderschön sein. Es sind aber nicht immer die größten und bekanntesten Weihnachstmärkte auch die schönsten in der Stadt. Es gibt den riesigen "Christkindlmarkt" am Rathausplatz, wo sich tausende Menschen tummeln, viele Touristen und wo der Glühwein nicht nur im Häferl (in der Tasse) sondern auch überall auf der Straße und im Park zu finden ist. 

Seit vielen Jahren verändert sich dort nichts, deshalb habe ich mir einmal ein paar andere Weihnachtsmärkte angesehen und kann hier wirklich zwei sehr empfehlen. Zum Einen gibt es den schönen Markt am Wiener Karlsplatz vor der Karlskirche.

Die Atmosphäre ist toll, es gibt keine Hektik und der Glühwein schmeckt wirklich gut. Es ist ein Künstlermarkt mit viel handgearbeiteter Kunst. Ich selbst habe mir eine Handytasche aus Filz gekauft. Es müssen nicht immer Waren von der Industrie sein, Handmade ist viel schöner und macht auch mehr Freude finde ich.



Ganz besonders toll fand ich, dass die Säulen der Karlskirche eingehäkelt und eingestrickt wurden. Auch einige Bäume und Parkbänke wurden so kunstvoll verziert. Einfach genial, wo sonst gibt es das? Und schön bunt ist es obendrein. :-)




Der große Recycling-Feuervogel war auch beeindruckend. Die leuchtenden roten Augen haben etwas Geheimnisvolles. :-)






Ein Karussell und eine Eisenbahn für Kinder gab es auch, allerdings aus Recycling-Altmetall. Es wirkt ein wenig seltsam, aber wenn man näher kommt sieht es toll aus. Man hat sich schon etwas einfallen lassen. :-)




Kommen wir zum nächsten Weihnachtsmarkt, zum Wiener Prater. Der Weihnachtsmarkt vor dem Riesenrad ist zwar klein, aber fein. Auch hier war der Glühwein sehr gut (ich empfehle hier einmal den Schilcher-Glühwein). Und was noch besser ist, die Häferl (Tassen) sind wunderschön bunt. Ich wollte den Einsatz dafür gar nicht mehr zurück, ich habe es einfach mitgenommen. Die 2,50 Euro war es mir wert. Und auch das Riesenrad zeigt sich von seiner schönen Seite. 

Wer kein Gedränge möchte und gerne auch mal Platz an einem Weihnachtsmarkt hat, der ist hier genau richtig. Wie gesagt, der Glühwein schmeckt und Hektik hat man hier auch keine. Ich mag es. :-)







Ich hoffe, ihr könnt mit diesen Tipps etwas anfangen, wer nicht in Wien ist kann sich jetzt hoffentlich ein wenig ein Bild von der Stadt in der Vorweihnachszeit machen. :-)

Mittwoch, 11. Dezember 2013

Beurteilungen


Ein Tag kann schön sein, wenn man es mit Menschen zu tun hat, die mit einem ganz normal sprechen können und es schaffen, die Menschen so zu nehmen wie sie sind. Solche Gespräche machen Spaß und geben uns ein gutes Gefühl. Es wirkt sich positiv auf die Laune aus und macht den Tag zu einem schönen Tag.

Es gibt aber auch genau das Gegenteil, öfter als einem lieb ist. Momente, die man so überhaupt nicht brauchen kann. Gespräche, die absolut unnötig sind und viele Nerven kosten. Solche Tage machen schlechte Gefühle. Die Laune sinkt in den Keller und der Tag ist eigentlich schon gelaufen. 

Man erzählt ja gerne von sich selbst, am liebsten was man mag und worauf man stolz ist. Wir erzählen was wir schönes erleben, aber auch wenn uns langweilig ist und wir den ganzen Tag faul waren. Wir sprechen über unsere kleinen und großen Wehwechen, was uns bedrückt und wie wir das Leben so meistern. In jedem Fall ist es schön, mit Jemandem zu sprechen, egal welches Thema es betrifft. Man ist nicht allein und kann seine Gedanken mit einem Menschen teilen.

Normalerweise ist es der Fall, dass man ganz normal mit einem Menschen darüber sprechen kann, egal ob dieser uns versteht oder nicht. Es tut gut das loszuwerden, was uns am Herzen liegt. Natürlich sollte man wissen, dass es schwer für einen Menschen ist uns zu verstehen. Niemand kann sich leicht in eine Lage versetzen, die er nicht selbst erlebt hat. Ich finde, dass sollte man auch nicht erwarten. 

Gespräche können aber auch sehr anstrengend werden wenn man es mit einem Menschen zu tun hat, der einen belehrt und alles besser weiß. Niemand hat etwas gegen gute Tipps und ein paar schöne Worte. Aber wenn ich einen Rat brauche, kann ich ja danach fragen. Ich muss diesen nicht aufgedrängt bekommen. Ich bin mir sicher, jeder Mensch kommt mit seinem Leben ganz gut selbst zurecht, ohne dass uns jemand erzählen muss, wie er es besser machen würde. Oder wie wir es besser machen sollen. 

Es ist schwer mit einem Menschen zu reden, der auf alles eine Antwort weiß. Auch wenn dieser die Erfahrung, die man teilen möchte, niemals gemacht hat. Und wenn doch, dann ist es die Erfahrung des Anderen, nicht aber meine. Menschen machen ihre Erfahrungen gerne selbst. Sie machen auch ihre Fehler gerne selbst, denn diese müssen sie auch selbst verantworten und sie lernen daraus. Und niemand, aber auch wirklich niemand, weiß es im Nachhinein besser. Es gibt kein "Ich habe es dir ja gesagt." Es ist egal, denn zum Schluss treffe ich meine Entscheidungen doch selbst. Ganz ohne fremde Hilfe. 

Irgendwie hat man das Gefühl ständigen Beurteilungen ausgesetzt zu sein, jeder weiß genau was man falsch macht und wie es besser geht. Jeder weiß, wenn man etwas hat, welche Krankheit es ist. Und das ganz ohne ärztliche Hilfe. Das wäre toll, denn dann braucht man keine Ärzte mehr für Diagnosen. Natürlich weiß man am besten welche Mode man tragen soll und welche Frisur gerade in ist. Pech, wenn man sich trotzdem so kleidet wie man sich wohl fühlt. Für jede schwere Situation hat man die besten Antworten. Wozu selbst nachdenken was man tun soll, wenn es Menschen gibt die es besser wissen. Man bekommt das Gefühl, dass einen die Menschen besser kennen als man sich selbst kennt.

Das ist natürlich unmöglich, wir kennen uns selbst am besten. Warum gibt es Menschen, die uns nicht zutrauen, für uns selbst das richtige zu tun? Entsprechen wir nicht ganz dem Geschmack anderer? Kann man wirklich Ratschläge brauchen, um die man nicht gebeten hat? Und wenn wir welche bekommen, dann können wir immer noch selbst entscheiden, ob dieser Rat gut oder schlecht für uns ist. Es wäre schade, wenn man sich den Menschen abwenden müsste, die einem das Leben schwer machen. Lasst die Menschen so sein, wie sie sind. Man kann sie nicht ändern. Wozu sollte das auch gut sein?...

Samstag, 7. Dezember 2013

USA Rundreise Teil 10 - Iowa und Illinois

Die Reise geht zu Ende, der 10. ist zugleich der letzte Teil meiner Fotoserie. Ich bedanke mich für eure Geduld. 3 Wochen, 10 Bundesstaaten (Kalifornien, Nevada, Arizona, New Mexico, Texas, Oklahoma, Kansas, Missouri, Iowa und Illinois), begonnen haben wir in Los Angeles, Chicago war unser Ziel. Und wir haben es geschafft. 

Der letzte Teil handelt davon, wie wir die letzten Tage unseres Urlaubs verbracht haben. Es waren nurmehr einige Tage übrig, diese wollten wir natürlich noch gut nützen. Wir sind also von Missouri wieder über Kansas City Richtung Norden gefahren. In Iowa angekommen fiel meinem Kumpel Mike ein, dass es einen Film gibt, der in diesem Bundesstaat spielt. Es ist der Film "Die Brücken am Fluss" oder "The Bridges of Madison County" aus dem Jahr 1995, mit Clint Eastwood und Meryl Streep in den Hauptrollen.

Also sahen wir mal auf der Karte nach ob wir Madison County finden können. Tatsächlich war es nicht so weit weg von dort wo wir uns gerade befanden. Wir bogen also Richtung Madison County ein, zum Städtchen Winterset. Wir haben bald eine dieser Brücken gefunden. Es handelt sich um die seltenen "Covered Bridges", es sind sehr alte überdachte Brücken die immer noch Touristen anziehen.

Diese hier beispielsweise stammt aus dem Jahr 1880. Früher fuhren hier tatsächlich Autos durch. Mittlerweile sind sie nurmehr für Menschen zugänglich, die diese gerne sehen wollen.







Und weiter geht´s auf die Autobahn, über die Hauptstadt Des Moines und dann Richtung Osten nach Dyersville. In dieser Kleinstadt haben wir Mike´s Verwandte besucht, die Beckers. Wirklich tolle Leute, die uns herzlich empfangen haben und für 2 Tage aushielten. :-) So konnten wir uns ein schönes Stück Iowa mit Paul ansehen. :-)

Sein Bruder hat sein Leben lang Figuren und Statuen aus Holz geschnitzt. Vor kurzem ist er leider verstorben und man hat nun aus seinen Werken ein kleines Museum gemacht, das mich sehr beeindruckt hat. Diese Bilder sind nur ein kleiner Teil seiner Werke, unglaublich wie viel dieser Mensch geleistet hat. Aber seht selbst:







Mit Paul fuhren wir auch an den Mississippi River, diese Gegend der USA war schon sehr herbstlich. Ihr habt ja die Fotos aus Kalifornien, Nevada oder New Mexico gesehen, kein Vergleich oder? :-)

Der Mississippi River bildet die Grenze zu Iowa und Wisconsin. Der Fluss ist hier noch nicht so groß und so breit. Je weiter in den Süden fließt, desto größer wird er. Aber eindrucksvoll war er trotzdem und hatte auch viele kleine Inseln. 




Hier noch ein paar Eindrücke von Dyersville, Iowa. Es war die Zeit von Halloween, überall konnte man die Deko vor den Häusern sehen, an den meisten sind wir nur vorbeigefahren. Aber ein Foto musste ich schon machen. :-)

Burger, was sonst? Ich hatte in diesen drei Wochen keinen einzigen schlechten Burger, so viele habe ich aber auch nicht gegessen. :-)

Die anderen Bilder zeigen Downtown Dyersville. Wir haben der Kleinstadt noch einen letzten Besuch abgestattet, bevor wir nach Dubuque weiter fuhren.






Von Dubuque fuhren wir weiter nach Davenport, noch immer Iowa, aber schon an der Grenze zu Illinois, wir mussten nurmehr den Mississippi River überqueren und schon wartete der nächste Bundesstaat. 

Aber vorher mussten wir noch ins Kino. In Davenport fanden wir ein Kinocenter, wir wollten uns unbedingt "Last Vegas" ansehen. Warum, das ist ganz einfach erklärt. Wir waren vor 2 Wochen 4 Jungs in Las Vegas und der Film handelt ebenfalls von 4 Jungs in Las Vegas. Um einiges älter als wir, aber mit wunderbaren Schauspielern: Michael Douglas, Morgan Freeman, Rober DeNiro und Kevin Kline. Und der Film war auf amerikanisch einfach genial. :-)



Nächste und vorletzte Station bevor wir nach Chicago weiter wollten, war Moline in Illinois. Eigentlich keine besondere Stadt, aber hier ist das John Deere Museum. Wer John Deere nicht kennt, es sind die grünen Traktoren mit gelben Felgen. :-) Sozusagen die Rolls Royce unter den Traktoren. Dieses Museum haben wir natürlich noch besucht.





Das war´s Leute. Nach Chicago fuhren wir nurmehr um das Auto abzugeben, zu übernachten und morgens zum Flughafen zu fahren. Die Stadt haben wir uns nicht angesehen, ich hoffe dass man das einmal nachholen kann.

Wir haben uns am letzten Abend in den USA noch mit zwei hübschen und netten Damen auf ein leckeres Abendessen in Joliet (nahe Chicago) getroffen. Es sind ganz liebe Bekannte, die konnten sich so richtig darüber freuen dass wir sie noch besuchen konnten. :-)