Freitag, 24. Januar 2014

Vienna Streetart im Winter - Part 2

Die Kunst der Straße ist schon etwas Besonderes. Sie bringt Farbe und Leben auf die grauen Mauern der Stadt. Gerade im Winter sieht die Stadt sehr trostlos aus, deshalb erfreue ich mich immer wieder an der Kunst derer, die diese Stadt bunter und lebendiger machen. 

Diese Kunst hat kein Preisschild, sie hängt nicht in Museen und auch nicht auf den Wänden der Reichen und der Politiker. Sie ist dort, wo alle Menschen etwas davon haben und niemand Eintritt zahlen muss. Graffiti ist direkt in der Stadt, wo sich die Menschen bewegen und sich für ein paar Sekunden ein schönes Bild ansehen dürfen. Ich bin froh, dass es so viel davon gibt. Die Vielseitigkeit von Streetart finde ich faszinierend, manchmal mit und dann wieder ohne Botschaften. Aber immer einen Blick und kurzes Nachdenken wert...











Montag, 20. Januar 2014

Start a new day



Jeder Tag ist ein neuer Beginn. Diesen Satz hat bestimmt jeder Mensch schon einmal gehört, mindestens einmal. Nicht immer ist es leicht, damit etwas anzufangen. Wenn damit gemeint ist, dass es jeden Tag hell wird und die Sonne herauskommt dann stimmt es. Jeder Tag ist wirklich ein neuer Beginn, zumindest versucht jeder Tag einen Neuanfang. Ganz egal, ob wir da mitmachen oder nicht. Diese Entscheidung liegt bei uns selbst.

Wie schwer ein Neubeginn umzusetzen ist, weiß jeder, der es schon einmal versucht hat. Man stellt sich viele Fragen und wundert sich vielleicht auch mal über sich selbst. Es hat einen Grund warum man das Leben neu beginnen möchte, vieles spricht dafür, einiges dagegen. Erst wenn man genau darüber nachdenkt, wird einem das Risiko bewusst, das diese Veränderung mit sich bringen könnte. Dann muss man auch noch entscheiden, ob es das Risiko wert ist und wie man damit umgeht wenn es nicht klappt.

Die wichtigsten Entscheidungen für einen neuen Anfang muss man selbst treffen, manche werden einem auch abgenommen. Nicht auf alles was das Leben so bringt haben wir Einfluss, wir können aber versuchen das Beste daraus zu machen. Das Beste für uns selbst. Rückhalt ist in solchen Situationen sehr wichtig, ob von Freunden, Familie oder Bekannten. Man hat das immer das Ziel vor Augen, das man erreichen will und sollte nun auch entsprechend handeln. Wollen allein ohne Handeln bringt leider nicht viel. 

Schließlich setzt ein Neubeginn im Leben eine Verbesserung voraus, die man gerne möchte. Etwas ist gerade nicht in Ordnung, das Leben läuft nicht so wie man es sich vorstellt, man ist unglücklich. So soll es nicht weiter gehen. Niemand möchte sein Leben ändern, wenn alles Bestens läuft. Was riskiert man also, wenn man es nicht versucht? Wenn das Leben das man jetzt führt nicht zufriedenstellend ist, was kann man dann dabei falsch machen, einen Neubeginn oder eine Veränderung in Angriff zu nehmen? Man kann vielleicht scheitern, man kann aber im Grunde nur gewinnen. Ein Gegensatz? Nicht wirklich, denn man hat mit dem Versuch eines Neubeginns nichts verloren. 

Ein neuer Anfang ist keine einmalige Sache, das kann man im Leben so oft machen wie man möchte,  und zwar so lange bis man damit zufrieden ist. Es gibt keine Grenzen und die Möglichkeiten, die man im Leben hat sind ebenfalls unbegrenzt.

Man kann ja einmal darüber nachdenken, es kostet nichts und man kommt vielleicht darauf, dass es auch anders geht... :-)

Samstag, 18. Januar 2014

Nacht über der Stadt

Es wird früh dunkel, wenn ich von der Arbeit nach Hause fahre oder gehe ist es schon lange dunkel. Also habe ich mir wieder einmal die Wiener City bei Nacht angesehen und ein paar schöne Plätze gesucht.

Die engen Gassen wirken immer noch so, als wäre Vorweihnachtszeit. Auch das alte Wien hat seine schönen Seiten. Ich glaube dieses Bild würde bei Tageslicht nicht so schön wirken wie bei Nacht.



Das ist der Eingang in Richtung Wiener Hofburg und Spanischer Hofreitschule...


Im Wiener Volksgarten steht dieser wunderschön beleuchtete römische Tempel. Wenn man durch den Volksgarten spaziert wirkt es am frühen Abend so, als hätten wir Mitternacht. Der Park ist ziemlich leer und ruhig...


Das Kunsthaus am Karlsplatz mit einem Satz, der mir besonders gut gefällt: Der zeit ihre Kunst, der Kunst ihre Freiheit. Besser kann man es nicht ausdrücken...


Dieses Gebäude ist die Gesellschaft der Musikfreunde. Ich habe keine Ahnung ob es diese Gesellschaft noch gibt und wofür diese gut ist. Ich denke mal jeder Mensch ist ein Musikfreund, das ist wohl die größte Gesellschaft. Schön ist das alte Gebäude allemal... :-)


Das Wiener Konzerthaus wird zurzeit gerade besonders bunt beleuchtet. Es sieht wirklich phantastisch aus...


In der Nähe des Wiener Stadtparks haben die Stadtgärten wieder eine kleine schöne Winterlandschaft gezaubert. Die beiden leuchtenden Schwäne und der leuchtende See lassen immer noch auf Weihnachten vermuten...gut dass sie es noch nicht abgebaut haben. :-)




Montag, 13. Januar 2014

Anstand


Ich bin nicht gerade bekannt dafür, dass ich mich gerne an die seltsamen Regeln des Lebens halte. Im Gegenteil, viel lieber verhalte ich mich so wie ich es für richtig halte und nicht wie man mich gerne hätte. Manche Menschen können sehr gut damit umgehen, andere weniger. 

Mit Sätzen wie "Das ist eben so.", oder "Das macht man halt so." kann ich nicht viel anfangen. "Du musst so oder so sein, damit dich die Gesellschaft akzeptiert." gibt es bei mir nicht. Die Gesellschaft kann mich mögen oder auch nicht. Familie und Freunde scheinen da kein Problem damit zu haben.

Auch Anstand ist eine dieser gesellschaftlichen Regeln. Für mich ist es weniger eine Frage der Regel, vielmehr ist Anstand eine Charakterfrage. Eine sehr wichtige sogar. Es geht um den Umgang mit den Mitmenschen. Verhalte ich mich anderen Menschen gegenüber lieber freundlich und nett oder ohne Rücksicht auf Verluste? 

Anstand ist vieles im Leben. Zum Beispiel Höflichkeit den Menschen gegenüber, Pünktlichkeit um niemanden lange warten zu lassen, Respekt zu den Menschen, von denen wir nicht wissen was sie im Leben alles durchgemacht haben. Anstand sind viele Kleinigkeiten wie einer Dame die Tür aufhalten, kleine Komplimente oder zu helfen, einen Kinderwagen in die Straßenbahn zu heben. Anstand sind auch einer älteren Person einen Sitzplatz zu überlassen oder über die Straße zu helfen.

Anstand ist noch vieles mehr, hier kann sich gerne jeder Mensch selbst seine Gedanken machen. Ich mache ihn zum Gegenstand meines Lebens weil ich es so will und weil ich so erzogen wurden. Anstand ist eine Frage von Charakter, Höflichkeit und Hilfsbereitschaft. Das sind Eigenschaften die bei den Menschen immer weniger werden, das finde ich schade. 

Es kann nicht schaden, sich anderen Menschen gegenüber höflich und nett zu verhalten. Denn schließlich bekommt man es meistens auch so wieder von den Menschen zurück...

Samstag, 11. Januar 2014

Sonntagsspaziergang durch Wien

Es ist schön, wenn man wieder ungestört durch Wien spazieren kann und Platz für Fotografien hat. Die Menschenmassen, die wir zu Weihnachten und Neujahr hatten haben sich in Luft aufgelöst, es ist endlich wieder angenehm.

Mittlerweile hat man auch schon an der Neuen Donau begonnen, Schlösser in die Gitter hineinzuhängen. Ich fand dieses wirklich ganz toll. So liebevoll und schön graviert. :-)


Wenn einmal die Sonne herauskommt, dann kommen auch alle Jogger, Radfahrer und sonstige Sportler heraus. Die Temperaturen sind zwar niedrig, aber es genügt schon dass wir Sonne haben. :-) So schön kann Winter sein, auch ohne Schnee...



Bis ich zum Donaukanal kam, war die Sonne leider wieder weg und es wurde auch wieder kühler. Da verkriecht man sich natürlich wieder ins Warme. :-) Ich mag die Gegend um den Donaukanal wegen der vielen Graffitis sehr gern, im Sommer ist hier natürlich mehr los. Aber jeder Teil der Stadt hat auch im Winter seine schönen Seiten.





Weiter ging es Richtung Donau. Bevor ich mich ebenfalls in ein warmes Café gesetzt habe, mussten noch ein paar Fotos her. Dämmerung hat immer etwas...nicht mehr so hell aber auch noch nicht dunkel. Fotografen lieben es. :-)

Ein Pärchen hat diese Schwäne an der Donau gefüttert. Als sie sich angesammelt haben musste ich einfach ein Foto machen. 





Mittwoch, 8. Januar 2014

Wiener Graffiti im Winter

Wir haben Jänner, Weihnachten und Neujahr sind vorbei, das Wetter ist mild und manchmal kommt auch die Sonne heraus. So habe ich mich an diesem schönen Sonntag auf die Neue Donau und den Donaukanal begeben um nachzusehen, ob es frische Graffiti-Kunst gibt. Tatsächlich, wenn es nicht frostig ist sind die Künstler kreativ. Der eisige Wind hat mich später doch ein wenig davon abgehalten, mir den gesamten Donaukanal anzusehen, ich habe aber trotzdem tolle Spraykunst gefunden. 

Wo ist Wien? Nun...du bist schon da :-)


Natürlich beinhaltet Graffiti-Kunst auch Botschaften, manchmal muss man nachdenken, diesmal dürfte sie aber klar sein. :-)



Die Gesichter können manchmal ganz lebendig aussehen, ganz toll finde ich...



Farbenfrohe Graffitis machen den Winter nicht ganz so grau...







Berühmtheiten wie Alien und Popeye fehlen auch nicht. Sie gehören eben auch zur Kunst...


Montag, 6. Januar 2014

Öffne eine Tür


Türen sind wie eine Schachtel Pralinen, man weiß nie was einen dahinter erwartet. Forrest Gump meinte das natürlich etwas anders, als er auf der Bank sitzend seinen Sitznachbarn eine Praline anbot. 

Dennoch ist das Leben voller Türen, die geöffnet werden wollen. Das kann man natürlich, muss man aber nicht. Man hat immer Entscheidungen zu treffen, dann öffnet man eine Tür um zu sehen ob diese Entscheidung richtig war. 

Augen zu und durch oder überlege ich mir die Entscheidung vorher gut? Das hängt davon ab ob ich gut gelaunt bin, ob ich gerade entscheidungsfreudig oder doch vorsichtig bin. Die momentane Verfassung spielt eine wichtige Rolle dabei. Nicht immer geht es um große Entscheidungen eine neue Tür im Leben zu öffnen, manchmal sind es kleine Entscheidungen die zu treffen sind. Es geht darum, wie wichtig diese große oder kleine Entscheidung für mich ist. 

Was will ich und was erwarte ich hinter einer neuen Tür? Wenn ich weiß, was sich dahinter befindet gehe ich dann einfach durch oder zögere ich und überlege vorher noch? So viele Türen, so viele Entscheidungen sind zu treffen. Je länger man überlegt, desto eher wird man die Tür nicht öffnen. Vielleicht befindet sich das große Glück dahinter. Es muss nicht hinter einer meterdicken Tresortür eingeschlossen sein, möglicherweise ist es hinter einer offenen Tür und ich muss nur noch mühelos eintreten. 

Ich vergleiche die vielen Entscheidungen des Lebens gerne mit vielen verschiedenen Türen, die zu öffnen sind. Eigentlich ist es so, dass man Entscheidungen nicht immer so gerne trifft, eine Tür aber ganz leicht öffnet. So fallen mir Entscheidungen auch leichter, auch wenn sie mal schwieriger und wichtiger sind. 

Dahinter kann mich Unerwartetes erwarten. Genauso wie ich die Folgen von Entscheidungen nicht kenne, so weiß ich auch nicht was hinter einer Türe ist, bis ich sie geöffnet habe. Nachdem ich sie geöffnet habe, muss ich mit dieser Entscheidung auch umgehen, egal was sich dahinter befindet. Wenn es die falsche war, dann muss ich mir eine andere Tür suchen, also eine andere Möglichkeit, um zu meinem gewünschten Ergebnis zu kommen. 

Jeder hat so seine Methoden, um Entscheidungsschwierigkeiten zu überwinden. Manche Menschen entscheiden leicht, andere nicht. Es ist eine kleine Hilfestellung, wenn ich es mit dem Öffnen von verschiedenen Türen vergleiche. Hinter einer Tür können sich viele andere Türen befinden, aber es kann auch eine endgültige Tür sein. Dahinter kann sich Gutes aber auch weniger Gutes befinden. Es kann eine hundertfach verschlossene Tür sein, es kann aber auch eine geöffnete Tür sein. In jedem Fall bin ich neugierig, was sich dahinter befindet. Und das macht meine Entscheidungen leichter...

Samstag, 4. Januar 2014

Wo ist der Winter?

Winter in Wien? Ja und Nein. Laut Kalender haben wir Winter, davon ist aber draußen nichts zu sehen. In diesem Moment sehe ich aus dem Fenster und kann durch den Nebel nicht einmal die andere Straßenseite erkennen. Die Temperaturen sind mild, zumindest in Wien. Weit und breit kein Winter. 

Viel Schnee und Kälte haben wir in Wien nicht, umso seltener sind Fotos mit Schnee in dieser Stadt. Vor einigen Jahren hatten wir genug Schnee, dieser wollte auch lange nicht weg. Die Alte Donau war so stark zugefroren, dass sich so viele Eisläufer wie noch nie darauf tummelten. So kann der Winter in Wien also auch aussehen... :-)

Möwen freuen sich darauf gefüttert zu werden, da herrscht Gedränge. Nach der Fütterung ist natürlich Chillen angesagt :-)




Alle diese Bilder sind im Wiener Wasserpark entstanden, so viele Schwäne und Wildenten sieht man auch hier nicht so bald auf einem Fleck. Das musste ich einfach fotografisch festhalten. Auch Krähen sind auf der Suche nach Futter, ihr Schnabel scheint so hart zu sein, dass er sogar durch den gefrorenen Boden dringen kann...




Zu dieser Zeit war die Alte Donau schon sehr lange zugefroren, die Eisschicht muss wohl einen Meter dick gewesen sein. Wir hatten lange Zeit zweistellige Minustemperaturen. Da hält die Alte Donau schon was aus...schließlich kann man sehen dass die Menschen mit Rodeln und Kinderwagen auf das Eis gehen. :-)



Zum Abschluss noch eine kleine Nahaufnahme als Symbol für den Winter :-)