Sonntag, 30. März 2014

Hundertwasserhaus

Ihr wisst ja bereits, ich liebe es bunt. Das bunteste Wohnhaus von allen in Wien ist das Hundertwasserhaus. Ja, hier wohnen tatsächlich Menschen. Der Wiener Künstler Friedensreich Hundertwasser war ein genialer Künstler, er ist auch mein Lieblingskünstler aus Wien. Ich liebe seinen Stil. Er hat dieses Wohnhaus Mitte der Achtziger Jahre entworfen. Gerade Linien mochte er nicht, die machen die Menschen stumpf. So sehe ich das auch. Er hat auch Wohnen und Natur sehr gut vereint, wie man hier sehen kann. Wirklich schade, dass es nur ein Haus davon in Wien gibt, es sollte mehr davon geben.




  





Auch eine englische Telefonzelle steht vor dem Hundertwasserhaus. Eine Seltenheit in Wien :-)




Das Kunsthaus in Wien ist nur einen Katzensprung vom Hundertwasserhaus entfernt. Auch das Kunsthaus ist im Stil des genialen Künstlers gemacht worden, nur wohnen hier keine Menschen. Hier werden seine Gemälde ausgestellt. Ich war schon einige Male dort, es zahlt sich immer wieder aus. Ein Kunsthaus dieser Art sollte man einmal gesehen haben. Leider gibt es keine Bilder von innen, da man nicht fotografieren darf. Dafür habe ich die schöne Rückansicht mit dem Kunsthaus-Cafe fotografiert. :-)



Samstag, 29. März 2014

Schatten


Der Schatten, mein zweites Ich. Mein drittes und mein viertes Ich. Jeder Mensch hat einen Schatten, der einen verfolgt. Manchmal ist er vor mir, dann wieder seitlich, gerade, schräg, kurz oder lang, oder einfach hinter mir wo ich ihn nicht sehen kann. Aber der Schatten ist immer da, es ist genau der den ich immer gerade brauche. Ist einmal keine Sonne oder kein Licht, dann werfe ich auch keine Schatten. Trotzdem sind sie da, jederzeit bereit sich zu zeigen.

Genau so vielfältig wie die Sonne unsere Schatten ans Tageslicht bringt, genau so vielfältig sind wir Menschen auch. Wir werfen nicht nur viele Schatten, wir haben sie in uns. Sie sagen uns wie wir uns in den vielen Situationen die wir erleben verhalten. Immer wieder verhalten sich die Menschen anders, ob beruflich oder privat, wenn wir mit Kindern, Jugendlichen oder Erwachsenen reden, dann reden und verhalten wir uns ganz anders. Ob wir zu Hause essen oder auswärts, ob wir ein Auto kaufen oder eine Wurstsemmel. Immer packen wir eine andere Persönlichkeit aus uns heraus, einen anderen Schatten von uns.

Trotzdem sind wir einzigartig, es gibt uns nur einmal. Aber dafür einmal vielfältig. Der Mensch ist niemals gleich und niemals langweilig. Er ist so wie er ist. Niemand verhält sich zu jeder Situation gleich und zu jedem Menschen. Ob wirklich alle Menschen ihre Individualität kennen und diese auch zu schätzen wissen? Nämlich, wie wertvoll diese ist? Vor allem wenn man bedenkt, dass wir die Möglichkeit haben uns immer wieder zu verändern und trotzdem alles das wir erlebt haben immer in uns bleibt. Schatten von uns können nur mehr werden, nicht aber weniger. Wir sammeln Schatten von uns, genauso wie wir Erfahrungen sammeln.

Auch wenn es mir so vorkommt, als würde ich oft das Gleiche machen, gleich handeln und das gleiche reden wie schon öfter, ich bin niemals Gleich. Ich bin verschieden, ich verändere mich, das Leben verändert mich immer wieder. Das ist nichts, wogegen man sich wehren müsste. Veränderungen sollte man zulassen, sie tun einem Menschen gut. Das ist meine Erfahrung. Veränderungen bringen Menschen auf neue Ideen und bringen Abwechslung. Sie machen das Leben interessant und bunt. Logisch, dass nicht jede Veränderung positiv sein muss. Aber mit negativen Veränderungen kann man versuchen umzugehen, soll man sogar. Eine negative Veränderung ist nur einer unserer Schatten, einer von vielen dir wir haben.


So viele Ich, wie ich in meinem bisherigen Leben gesammelt habe, so viele Schatten gibt es auch von mir. Helle und dunkle Schatten, gute und schlechte Erfahrungen. Die Sammlung dieser Schatten gibt mir die Möglichkeit, genau dieses Ich, das ich gerade brauche, heraus zu holen. Trotzdem bin es immer ich…niemand sonst. 

Montag, 24. März 2014

At the beginning of spring

Der Frühling bringt der Stadt endlich wieder ihre Schönheit zurück. Nicht nur die Natur zeigt sich von ihrer besten Seite, die Stadt füllt sich auch wieder mit Menschen. Endlich kann man auch in den unzähligen Cafés und Restaurants wieder draußen sitzen. 

Die Skyline an der Alten Donau


Noch nicht so ganz grün, aber es ist nur eine Frage von ein paar Tagen. Der Radweg am Wiener Ring in der City...


Entlang des Wiener Donaukanals tummeln sich schon lange die Menschen. Wenn man keine Sessel hat sitzt man eben am Betonufer des Kanals. 



Die Alte Donau...hier liebe ich einfach die Dämmerung und den Sonnenuntergang. 






Auch der Wiener Prater ist schon geöffnet, Alles leuchtet und sieht in der Nacht einfach toll aus. Hier wird es bald sehr voll sein mit Menschen. Bisher sind es meistens nur Spaziergänger die sich Alles ansehen wollen, aber bald wird es hier richtig laut... ;-)








Freitag, 21. März 2014

Inside Out


Es ist einfach so, das Auge sieht am ersten Blick immer nur die äußere Hülle. Dabei sind wir Menschen oft ganz schnell mit einem Urteil über andere Menschen. Ein Blick genügt, schon wissen wir über Alles Bescheid. Wer gut aussieht, wer nicht, wer sympathisch wirkt und wer nicht, was einen stört weiß man sofort. Und das Alles, obwohl man nichts über die Menschen weiß, über die man urteilt. Sehen ist eben nicht immer gleich Wissen.


Jeder kennt das Sprichwort: "Wahre Schönheit kommt von innen." Das kann man jetzt so beurteilen wie man selbst möchte. Aber es steckt schon Wahrheit in diesem Satz. Äußere Schönheit bedeutet nicht, dass man es mit einem wunderbaren, aufrichtigen und glücklichen Menschen zu tun hat. Vielleicht benötigt man diese Schönheit, um die inneren Charakterfehler zu verstecken. Genau so ist es auch umgekehrt, es kann ein Mensch, der nicht so gut aussieht, der liebevollste Mensch sein, den man kennt. 

Innere Schönheit herauszufinden ist viel Arbeit. Einen Menschen wirklich kennen zu lernen natürlich auch. Es kostet viel Zeit um zu sehen, wie ein Mensch wirklich ist. Erst wenn man Jemanden mit all seinen Vorzügen kennengelernt hat, weiß man welche Bedeutung dieser Mensch hat. Dann definiert man Schönheit auch ganz anders würde ich sagen.

Nicht jedem Menschen fällt es leicht, sein Inneres nach außen zu kehren. Deshalb sind Urteile, die wir über andere Menschen fällen, oft sehr falsch. Wie würde es denn aussehen, wenn andere Menschen die wir nicht kennen, über uns selbst urteilen? Was sehen sie unserer äußeren Hülle an? Richtig, genau das gleiche was auch wir in ihnen sehen. Sie kennen aber nicht das, was sich hinter unserem Wesen verbirgt. Trotzdem beurteilen sie uns? Natürlich, wir machen es ja auch. Das ist eben die menschliche Natur. Sich darüber ein paar Gedanken zu machen kann nicht schaden. Vielleicht ist man beim nächsten Mal nicht so schnell mit der Beurteilung eines Menschen, den man nicht kennt.

Also...immer freundlich zu den Menschen sein. Man weiß nie, wie sie sind, ausser man macht sich die Mühe es herauszufinden... ;-)

Dienstag, 18. März 2014

Sunset Neusiedler See

Wie jedes Jahr freue ich mich auch heuer wieder auf eine Radtour mit meinen Freunden um den Neusiedler See. Der See ist nicht weit von Wien entfernt, wenn man ihn komplett mit dem Fahrrad umrundet fährt man etwa 138 km. Viele Radfahrer machen diese Tour an einem Tag, wir nehmen uns für die Österreich-Runde, also ohne über Ungarn zu fahren, zwei Tage. Das sind dann ungefähr 90 km. Ich werde mit Sicherheit darüber berichten und die Fotos auch posten. :-)

Vorerst möchte ich euch ein paar Bilder zeigen, die am Neusiedler See gemacht wurden, als gerade die Sonne unterging. Ich denke, dann versteht ihr warum wir gerade diesen See so schön finden. :-)






Die Aufnahmen wurden übrigens in Neusiedl am See gemacht, auf dem Weg zum hübschen Restaurant und der Lounge "Mole West". Ich kann´s nur empfehlen. :-)






Was sagt ihr zu diesem Sonnenuntergang? Wunderschön, nicht wahr? Und die Bilder sind alle echt und unbearbeitet. :-)








Donnerstag, 13. März 2014

Das Leben - Die ewige Schule


Die meisten Erwachsenen wissen es schon lange, die Schule des Lebens ist noch lang nicht fertig, sie endet erst mit unserem Tod.

Schule nervt, das wussten wir schon als Kinder. Schließlich gab es genügend Möglichkeiten, sich anders zu beschäftigen als zu lernen, nicht wahr? Andere konnten wieder nicht genug vom Lernen bekommen und machten Matura und danach noch Studium. Einige Menschen haben schnell genug vom Lernen und andere können nicht genug davon bekommen. 

Aber es ist nun mal so, auch nach einem langen Studium ist es mit dem Lernen nicht vorbei. Die Schule des Lebens hat vieles auf Lager. Und das Beste daran: Nichts davon steht auf einem Lehrplan, auch auf keinem Lebensplan. Situationen entstehen und wir müssen damit umgehen können, ob wir es wollen oder nicht. Spannende Herausforderungen stehen bevor. 

Natürlich stellt man sich mal allen Herausforderungen, auch wenn man diese noch nicht kennt. Eine andere Wahl hat man ja nicht. Das Leben bring viele Veränderungen mit sich, das kann man jetzt sowohl positiv als auch negativ sehen. Ich selbst sehe es positiv. Mein Leben wäre ohne Veränderungen und neue Interessen absolut langweilig. Vielleicht ein neuer Job oder eine neue Wohnung, neue Menschen kennen lernen und neue Ziele suchen. All das, weil man im Laufe des Lebens eben dazugelernt hat, mehr Möglichkeiten zu haben als gedacht. 

Richtig, die Möglichkeiten werden immer größer. Je mehr wir wissen, je mehr wir erleben desto mehr Weisheit bleibt in unseren Köpfen hängen. Erfahrung zeigt uns welcher weitere Weg für uns selbst der beste ist. 

Welchen Weg auch immer wir einschlagen, irgendwann werden wir neue Wege finden und vielleicht auch diese erkunden wollen. Die Möglichkeiten dafür stehen bereit und möchten genutzt werden. Jeder Mensch wird das für sich selbst entscheiden, denn irgendwann wissen wir, dass wir die Schule des Lebens niemals abschließen können. Prüfungen gibt es immer wieder, kein Terminplan, keine Ferien. Dafür bekommen wir aber die Möglichkeit, aus uns selbst den Menschen zu machen, der wir sein möchten.

Wie lange das dauert weiß wohl niemand wirklich. Es liegt auch nicht immer an uns selbst, denn wir leben nicht alleine auf dieser Welt. Es hängt auch von allen Einflüssen ab, mit denen wir es zu tun haben, auch von anderen Menschen und von Steinen die uns in den Weg gelegt werden. Absichtlich oder unabsichtlich. Das Leben bietet eben viele Momente, sowohl gute als auch schlechte. Aus Allem können wir lernen und Erfahrungen bilden. 

Nutzt eure Möglichkeiten, lasst euch nicht auf Wege bringen die ihr nicht gehen wollt und räumt Steine, die euch aufhalten aus dem Weg. Das Leben ist noch lang und man kann viel daraus machen...

Samstag, 8. März 2014

Der Frühling rückt immer näher

Endlich kommt wieder mehr Leben in die Stadt. Die Sonne scheint und Wien füllt sich mit Menschen. Die Cafés und Restaurants haben endlich wieder Sitzplätze und Tische im Freien. Ok, so warm ist es nun auch wieder nicht, aber es ist ein Zeichen dass der Frühling längst angekommen ist.

Ganz langsam blühen auch wieder die Bäume und Sträucher, es dauert nicht mehr lang bis die Stadt wieder grün ist. 

Das milde Wetter brachte auch ein paar neue Graffitis in die Stadt. Viele sind es noch nicht, aber es dauert nicht mehr lange bis es mehr werden. Und darauf freue ich mich schon richtig. :-)





Das ist zwar kein Graffiti, aber irgendein Künstler hat einige dieser Zeichnungen am Wiener Donaukanal hinterlassen. Man kann sich dazu seine eigene Kriminalgeschichte zusammen reimen. Auch wenn es keine gibt...


Auch Botschaften findet man immer wieder in Wien. Graffitis sind eben nicht nur Zeichnungen, man möchte auch mal etwas sagen...


Ein wenig war ich noch in der City spazieren und dabei sind diese Fotos entstanden.

Die St. Ruprechtskirche in der Wiener City, die so überhaupt nicht in das Stadtbild passt. Sie ist die älteste Kirche in Wien, die noch steht. Das Jazzland ist ein Tanzlokal, das Jazz, Reggae und afrikanische Musik spielt. Das Casablanca ist ein Lokal im berühmten Wiener "Bermuda Dreieck"...Humphrey Bogart lässt grüßen. :-)





Am Ring gibt es schon sehr viele Radfahrer, das milde Wetter macht´s möglich und bringt die Menschen aus den Wohnungen raus. Nur grün ist es noch nicht in Wien...aber bald :-)


Der Blick in Richtung Hotel Intercontinental übe den Wienfluss...rechts der wunderschöne Stadtpark.