Dienstag, 29. April 2014

Vienna Impressions

Diesmal gibt es wieder ein paar Bilder aus Wien, einige Impressionen die ich so mache wenn ich mit dem Fahrrad oder zu Fuß in der Stadt unterwegs bin. Je langsamer ich mich durch die Stadt bewege, desto eher fallen mir Motive auf, die ich fotografieren kann. Ihr habt bestimmt schon bemerkt, dass ich Lieblingsplätze in Wien habe. Aber wer hat die nicht in seiner Stadt? :-)













Samstag, 26. April 2014

Eine kleine, aber große Welt


Ich habe gelernt, wie groß die Welt ist und was sie uns Menschen so alles bietet. Sie ist voller Möglichkeiten, voller Länder unterschiedlicher Größe mit unterschiedlichen Menschen. Wüste und Regenwald liegen dicht nebeneinander und viele verschiedene Sprachen werden gesprochen. Es gibt Frieden und es gibt leider auch Krieg. Viel Gutes und Schlechtes geschieht auf der Welt, viel wurde erreicht und sehr viel mehr ist noch zu tun. Es gibt mehr arme als reiche Menschen, mehr Elend als Wohlstand. Wie auch immer man die Welt sieht, sie ist da und gibt uns die Möglichkeit, sie zu entdecken. Es ist unmöglich, die gesamte Vielfalt der Welt in einem einzigen Leben zu sehen und zu verstehen. Man kann aber immer damit beginnen und so lange man lebt sollte man auch nicht damit aufhören.

Die Welt, die uns all das bietet, ist aber nicht die einzige die existiert. Es gibt noch die etwas kleinere Welt in der wir unmittelbar leben, mit den Menschen die uns begleiten und mit denen wir zu tun haben, ganz egal in welcher Form. Damit meine ich Familie, Freunde, Bekannte und Kollegen. Also die Menschen, die mit uns selbst zu tun haben, ob nun privat oder beruflich. Und dann ist da die noch kleinere Welt, die wir selbst sind. Ich sehe das Leben als eine kleine Welt, die doch ganz groß ist. Ich selbst bin nicht aus dem Weltall zu erkennen, wie die Erdkugel zum Beispiel. Da bin ich nicht mehr als ein Staubkorn und niemand würde mich von dort aus wahrnehmen.

Ganz anders sieht es allerdings aus der Nähe aus. Ich bin mehr als ein Staubkorn und meine Welt ist gar nicht so klein wie sie auf den ersten Blick zu sein scheint. Sie ist ebenfalls voller Möglichkeiten, viele unterschiedliche Menschen teilen diese Welt mit mir. Glück und Unglück liegen dicht nebeneinander und auch ich spreche mehr als nur eine Sprache. Wenn ich mit mir selbst zufrieden bin habe ich meinen Frieden, bin ich es nicht, herrscht Unruhe. Auch in mir gibt es Gutes und weniger Gutes zu finden, wie es bei allen Menschen so ist. Mal habe ich mehr, dann wieder weniger und dann wieder mehr. Es dürfte sehr schwer sein, wenn gar unmöglich, mein eigenes Leben in all ihrer Vielfalt zu entdecken und zu verstehen. Es ist alles da, wie in der großen weiten Welt. Ich habe alles, das mir die Welt bietet, auch in mir selbst. Ich habe damit begonnen, meine eigene Welt zu entdecken und werde, so lange es mich gibt, auch nicht damit aufhören.

Es lohnt sich, öfter mal in sich selbst zu blicken. Menschen scheinen ganz schnell zu wissen, wie es bei anderen Menschen aussieht, aber wie sieht es mit uns selbst aus? Wissen die Menschen wirklich alles über sich selbst? Oder gibt es da noch sehr viel mehr zu entdecken? Ich kann nur für mich selbst sprechen, es gibt so Vieles, das ich noch wissen möchte. Keineswegs habe ich alle Möglichkeiten, die sich mir bieten, genutzt. Was ich jetzt weiß, ist noch lange nicht das, was ich in einem oder mehr Jahren wissen werde. Es gibt also in mir selbst noch Vieles zu entdecken. Ich glaube, man muss keine Angst haben, sich selbst zu erforschen. Man könnte drauf kommen, was man wirklich möchte. Und wenn man seine Möglichkeiten einmal erkannt hat, kann man, wenn man möchte, jeden Weg einschlagen, den man für richtig hält.


Natürlich kann man auch die große Welt entdecken, ohne seine eigene kleine Welt gut zu kennen. Aber wenn ich weiß, wer ich bin und was ich wirklich will, dann kann ich mit diesem Wissen immer noch die ganz große Welt erkunden. Ich bin mir sicher, dass in jedem Menschen sehr viel mehr steckt, eine kleine, aber riesengroße Welt. :-)

Donnerstag, 24. April 2014

Liebster Award Nominierung

Ich wurde von den beiden sympathischen Bloggerdamen von House No.12 für den Liebsten Award nominiert. Schaut mal dort vorbei, sie haben meiner Meinung nach den schönsten und vielseitigsten neuen Blog. :-) Die Beiden haben ein paar Fragen an mich gestellt, die ich gerne beantworten werde. Und hier sind die Fragen und Antworten:







1Welches ist dein Lieblingsblog? Und warum?

Ich habe tatsächlich einen Lieblingsblog. Es ist Sleepless in Highheels. Auch wenn es ein Fashion-Blog ist. Ich kenne die Dame persönlich und ohne sie hätte ich selbst keinen Blog. Sie ist ein wunderbarer Mensch und ich liebe ihren Sarkasmus ;-)

Meine anderen Lieblingsblogs sind: 
Gooseberry pictures, Buchstabensuppe, From Anna with Love, Menschen-Themen-Ereignisse, Regina Leah, House No.12 und einige mehr.


2. Kommentierst du gerne auf anderen Blogs oder zählst du eher zu den stillen Lesern?

Ich lese und kommentiere sehr gerne andere Blogs. Diese werden mit viel Herz und Liebe gemacht und geschrieben. Das merkt man. Es steckt viel Arbeit dahinter. Ich habe nicht zu jedem Thema eine Meinung, aber ich kommentiere sehr gern...manchmal auch viel zu lang. :-)

3. Welche Themen interessieren dich auf anderen Blogs?

Mich interessieren die Ideen, die Bloggerinnen und Blogger haben. Egal ob es Fotografien sind, Geschichten, DIY, Fashion oder Food. Das Schönste ist immer, den Menschen dahinter kennen zu lernen. :-)

4. Bist du ordentlich oder chaotisch? 

Ich bin wohl eher chaotisch. Ordnung mag ich nur hin und wieder. Aber in meinem Leben kann ich Ordnung nicht so gut brauchen. Sie würde mich nur von den vielen Möglichkeiten und Gedanken die ich habe, abhalten. Das Chaos muss man einfach nur im Griff haben. :-)

5. Was ist dein Lieblingsessen?

Ich liebe Fisch. In allen möglichen Varianten, aber bitte ohne Zwiebel :-)
6. Legst du Wert auf gesunde Ernährung?

Eigentlich schon, aber nicht immer. Manchmal gehört auch ungesunde Ernährung zum Leben. Ohne Schokolade geht´s gar nicht ;-)
7. Welches Buch liest du gerade?

Empörung - Meine Bilanz vom wunderbaren Stephane Hessel. Ein Buch mit viel Herz geschrieben. Der Mann war einfach genial.

8. Machst du Sport? Wenn ja welchen?

Radfahren, Walken, Joggen. Zwei bis drei Mal die Woche mache ich Fitness Training
9. Haus mit Garten oder Wohnung mit Balkon?

Eine riesengroße Wohnung mit riesengroßem Balkon wäre toll. Da ich in der Stadt aufgewachsen bin und lebe brauche ich die Menschen um mich herum irgendwie :-)
10. Grossstadtpflanze oder Landei?

Großstadtpflanze. Ich kann mir aber auch ein Leben als Landei vorstellen, aber nicht dauerhaft. Vielleicht für ein halbes Jahr oder so.
11. Welcher ist dein Lieblingsfilm?

Noch immer ein seltsames Paar - mit Walter Matthau und Jack Lemmon
Ein genial witziger Film :-D

Dienstag, 22. April 2014

Wunschliste


So vielseitig wie sich uns das Leben immer wieder zeigt, so vielseitig sind auch unsere Wünsche. Jeder hat welche, zumindest aber einen. Ein Wunsch muss nicht realistisch sein, er soll nur so sein wie wir ihn wollen. Dafür gibt es schließlich keine Regeln. Die Menschen formen sich ihre Wünsche nach ihren Vorstellungen und das ist richtig so. Warum und wann wünschen wir uns etwas?

Läuft es im Leben einmal nicht so wie wir es wollen, haben wir den Wunsch nach Veränderung. Menschen, die schwer erkrankt sind, wünschen sich Gesundheit. Ein unglücklicher Mensch wünscht sich Glück und ein Mensch, der täglich mit Armut zu kämpfen hat, wünscht sich ein Leben ohne Sorgen. Ganz schön große Wünsche, oder nicht? Aber ein Wunsch ist nicht immer klein und die Realisierung hängt nicht immer von uns selbst ab. Ob groß oder klein, wenn man einen Wunsch realisieren kann, dann sollte man das auch machen. Wenn wir ganz genau zurück blicken, haben wir bestimmt schon viele realisiert. Aber wir sind noch lange nicht fertig damit. So lange man lebt, so lange wünscht man sich etwas Bestimmtes.

Ich wünsche mir immer etwas. Manchmal ist es mir wichtig und dann wieder nicht. Wenn ich unzufrieden bin, habe ich einen Wunsch. Wenn ich zufrieden bin, habe ich wieder andere Wünsche, es kommt darauf an wie sich das Leben Tag für Tag entwickelt. Aber wie gesagt, ein Wunsch hat nicht immer etwas mit der Realität zu tun. Und trotzdem ist es ein Wunsch, auch wenn ich ihn nicht realisieren kann. Als ich einmal in einer klaren Nacht in die Sterne blickte habe ich mir gewünscht mit der Enterprise diesen Sternen näher zu kommen und sie groß zu sehen. Als ich in den Wolkenhimmel blickte, wünschte ich mir ich könnte mir aus dieser Höhe die Welt ansehen. Nicht nur aus einem Flugzeug, sondern einfach einmal aus der Luft. Und zwar die ganze Welt und nicht nur einen Teil davon. Ich habe mir auch schon gewünscht, dass ich mich mit einem Menschen unterhalten kann, dem es nicht mehr möglich ist.

Manchmal wünsche ich mir aber einfach nur Ruhe oder ein Stück Schokolade. Das sind Wünsche, die ich mir schnell selbst erfüllen kann und die auf keiner Wunschliste stehen.  

Egal ob klein oder groß, realistisch oder phantasievoll, Wünsche sehen bei jedem Menschen anders aus. Sie können gleich klingen, aber für die verschiedenen Menschen haben sie immer verschiedene Bedeutung. Auf einer Wunschliste steht auch oft ein ganz großer Wunsch an erster Stelle. Ich glaube, dass wir alle einen größten Wunsch haben, auch wenn wir nicht jeden Tag an ihn denken. Wünsche sollte man nicht belächeln oder beiseite legen, man soll sie ernst nehmen finde ich. Egal ob Realität oder Phantasie, sie sind ein Teil von uns und auch sie machen aus uns den Menschen, der wir jetzt sind. Ohne Wünsche wäre ich in meinem Leben nicht dort, wo ich jetzt bin. Ich für meinen Teil bin zufrieden.

Man darf sich ruhig in die Welt der Wünsche verlaufen, warum auch nicht? Es tut doch gut, sich etwas zu wünschen, oder? Habt ihr eine Liste mit Wünschen, oder habt ihr nur einen großen Wunsch?

Freitag, 18. April 2014

Urlaub am Meer - Kroatien Insel Krk

Jetzt wo es immer wärmer wird, bekommt man schon Lust, wieder einmal ans Meer zu fahren (oder zu fliegen). Deshalb habe ich meine digitalen Fotoalben durchgesehen wo ich schon war. Diese Bilder stammen von meinem vorletzten Urlaub am Meer, mit meinem Bruder in Malinska auf der Insel Krk. Hier sind ein paar Eindrücke der schönen kleinen Stadt am Meer. :-)





Weil man immer mehr sehen will als nur das kleine Fleckchen, wo man untergebracht ist, haben wir uns auch ein paar andere Orte der Insel angesehen. Zum Beispiel die schöne Hauptstadt Krk. 

Die kleinen engen Gassen haben ein besonderes Flair...





Die Menschen braten in der Sonne, die Katze hat es sich im Schatten gemütlich gemacht. Gegen ein kurzes Nickerchen gibt es nichts einzuwenden :-)


Das ist Baska und liegt an der Südseite der Insel Krk. Ein langer Stein- und Kiesstrand ist eigentlich unüblich für die Insel. Hier gibt es ihn und das Wasser war unglaublich sauber und klar. :-)


Auf unserer Rundfahrt haben wir auch noch andere kleine idyllische Städtchen gefunden. :-)



Auch einen kleinen Abstecher nach Rijeka haben wir gemacht. Hier sind noch ein paar Eindrücke der Insel Krk. Sonnenauf- und Sonnenuntergänge waren wunderschön. Und ich liebe ja Kaffee. Es muss immer ein Foto vom Kaffee gemacht werden. :-D

Mit dem Wetter hatten wir Glück, am Abreisetag wurde es dann stärker bewölkt und als wir die Insel verlassen hatten und am Festland waren hat es schon geregnet. Gut erwischt würde ich sagen. :-)








Montag, 14. April 2014

Zeitreisen


Viele Menschen würden gerne eine Zeitreise machen. Zum Beispiel zu den großen Erfindungen, zu den sieben Weltwundern, zu großen Entdeckungen oder in biblische Zeiten. Jeder hat so seine Zeit, in die er mal gerne kurz reisen würde. Ich gehöre auch zu den Menschen, die eine solche Reise machen möchten, allerdings nicht zu den Dinosauriern oder in fremde Welten. Sondern schlicht und einfach in mein eigenes Leben.

Ich möchte mich nicht nur selbst sehen, sondern auch die Menschen, die mich durch das Leben begleitet haben, noch immer begleiten und große Bedeutung für mich haben. Logisch, an viele Situationen des Lebens und an viele Menschen erinnert man sich. Das geht aus dem Kopf auch nicht mehr raus, wir Menschen merken uns schon was wir uns merken wollen.

Ich würde die Zeit, in die ich reise, nicht noch einmal durchleben wollen.  Als Unbeteiligter, mit meinem jetzigen Wissen und dem bisschen Weisheit, das ich mir angeeignet habe, möchte ich mir mein Verhalten ansehen. Vielleicht auch was ich gedacht habe und was andere Menschen über mich gedacht haben. Ändern würde ich nichts, aber interessant wäre es schon.

Ich möchte jetzt auch nicht bestimmte Momente wählen in denen ich glücklich war, das war ich als Kind oder Jugendlicher meistens. Einfach beliebige Momente, ganz unerwartet und an die ich heute vielleicht keine Erinnerung mehr habe. Ich würde alle Eindrücke, die ich da habe, in mich aufsaugen und verinnerlichen. Was ich gesehen habe, was ich gefühlt habe, wie ich andere Menschen gesehen habe und wie sie mich gesehen haben. Eindrücke, die damals nebensächlich waren wie zum Beispiel ob die Sonne schien oder ob es bewölkt oder regnerisch war, unbeteiligte Menschen um mich herum, wie die Gegend oder die Stadt ausgesehen hat.

Während ich hier schreibe, versuche ich gerade ganz ohne Zeitreise, mich in bestimmte Situationen in der Vergangenheit hineinzuversetzen. Und ich erinnere mich, was ich mit meinen Augen gesehen habe, an Menschen um mich herum, an Gegend und sogar an Gerüche. Keine Ahnung ob ich mich wirklich richtig erinnere, aber es wird schon etwas dran sein. Vielleicht brauche ich es gar nicht ganz genau, es kann ja sein dass sich Erinnerungen mit der Zeit mit unseren Erfahrungen vermischen und so ein klein wenig verändert werden. Und wenn schon, wir haben es erlebt und die Erinnerung ist da.

Etwas, das den Menschen niemand nehmen kann, ist die Zeitreise, die sich in unseren Köpfen abspielt. Ohne Zeitmaschine sind wir ständig auf Zeitreise, ob es sich um ein paar Stunden zurück handelt, Tage, Monate, Jahre oder Jahrzehnte. Die einfachste Zeitreise der Welt, die wir immer dann machen können, wann wir wollen. Wer braucht schon eine Maschine dafür? Was wir brauchen ist Zeit, um den Gedanken für Zeitreisen genug Raum zu geben, damit die kurze Reise so detailliert wie möglich abläuft. Erstaunlich, an wie viel man sich wirklich erinnern kann. Wir können eben doch mehr, als wir uns vorstellen können…

Samstag, 12. April 2014

New Graffiti in Vienna

Alles Neu macht der Frühling. Nicht nur die Natur zeigt sich von ihrer bunten Seite, auch die Künstler setzen ihre Ideen wieder wunderbar um. Wenn man sich für Graffiti interessiert, so wie ich, muss man immer wieder am Laufenden sein. Alte Graffitis werden übermalt und neue kommen zum Vorschein. Ich muss gestehen, ich bin begeistert, aber seht selbst...


Zur Abwechslung zu den schönen Bildern gibt es auch Botschaften, die zum Nachdenken anregen sollen...













Dieses Graffiti fand ich am schönsten. Es war wirklich riesig und so detailgetreu und mit Liebe gemacht. Einfach schön anzusehen. :-)