Samstag, 26. April 2014

Eine kleine, aber große Welt


Ich habe gelernt, wie groß die Welt ist und was sie uns Menschen so alles bietet. Sie ist voller Möglichkeiten, voller Länder unterschiedlicher Größe mit unterschiedlichen Menschen. Wüste und Regenwald liegen dicht nebeneinander und viele verschiedene Sprachen werden gesprochen. Es gibt Frieden und es gibt leider auch Krieg. Viel Gutes und Schlechtes geschieht auf der Welt, viel wurde erreicht und sehr viel mehr ist noch zu tun. Es gibt mehr arme als reiche Menschen, mehr Elend als Wohlstand. Wie auch immer man die Welt sieht, sie ist da und gibt uns die Möglichkeit, sie zu entdecken. Es ist unmöglich, die gesamte Vielfalt der Welt in einem einzigen Leben zu sehen und zu verstehen. Man kann aber immer damit beginnen und so lange man lebt sollte man auch nicht damit aufhören.

Die Welt, die uns all das bietet, ist aber nicht die einzige die existiert. Es gibt noch die etwas kleinere Welt in der wir unmittelbar leben, mit den Menschen die uns begleiten und mit denen wir zu tun haben, ganz egal in welcher Form. Damit meine ich Familie, Freunde, Bekannte und Kollegen. Also die Menschen, die mit uns selbst zu tun haben, ob nun privat oder beruflich. Und dann ist da die noch kleinere Welt, die wir selbst sind. Ich sehe das Leben als eine kleine Welt, die doch ganz groß ist. Ich selbst bin nicht aus dem Weltall zu erkennen, wie die Erdkugel zum Beispiel. Da bin ich nicht mehr als ein Staubkorn und niemand würde mich von dort aus wahrnehmen.

Ganz anders sieht es allerdings aus der Nähe aus. Ich bin mehr als ein Staubkorn und meine Welt ist gar nicht so klein wie sie auf den ersten Blick zu sein scheint. Sie ist ebenfalls voller Möglichkeiten, viele unterschiedliche Menschen teilen diese Welt mit mir. Glück und Unglück liegen dicht nebeneinander und auch ich spreche mehr als nur eine Sprache. Wenn ich mit mir selbst zufrieden bin habe ich meinen Frieden, bin ich es nicht, herrscht Unruhe. Auch in mir gibt es Gutes und weniger Gutes zu finden, wie es bei allen Menschen so ist. Mal habe ich mehr, dann wieder weniger und dann wieder mehr. Es dürfte sehr schwer sein, wenn gar unmöglich, mein eigenes Leben in all ihrer Vielfalt zu entdecken und zu verstehen. Es ist alles da, wie in der großen weiten Welt. Ich habe alles, das mir die Welt bietet, auch in mir selbst. Ich habe damit begonnen, meine eigene Welt zu entdecken und werde, so lange es mich gibt, auch nicht damit aufhören.

Es lohnt sich, öfter mal in sich selbst zu blicken. Menschen scheinen ganz schnell zu wissen, wie es bei anderen Menschen aussieht, aber wie sieht es mit uns selbst aus? Wissen die Menschen wirklich alles über sich selbst? Oder gibt es da noch sehr viel mehr zu entdecken? Ich kann nur für mich selbst sprechen, es gibt so Vieles, das ich noch wissen möchte. Keineswegs habe ich alle Möglichkeiten, die sich mir bieten, genutzt. Was ich jetzt weiß, ist noch lange nicht das, was ich in einem oder mehr Jahren wissen werde. Es gibt also in mir selbst noch Vieles zu entdecken. Ich glaube, man muss keine Angst haben, sich selbst zu erforschen. Man könnte drauf kommen, was man wirklich möchte. Und wenn man seine Möglichkeiten einmal erkannt hat, kann man, wenn man möchte, jeden Weg einschlagen, den man für richtig hält.


Natürlich kann man auch die große Welt entdecken, ohne seine eigene kleine Welt gut zu kennen. Aber wenn ich weiß, wer ich bin und was ich wirklich will, dann kann ich mit diesem Wissen immer noch die ganz große Welt erkunden. Ich bin mir sicher, dass in jedem Menschen sehr viel mehr steckt, eine kleine, aber riesengroße Welt. :-)

Kommentare:

  1. Hach, so schön.
    Irgendwie philosophisch.
    Ehrlich und wahr.

    Manchmal frage ich mich ob der Mensch Angst davor hat sich selbst zu erkennen und zu entdecken oder ob es ihm schlichtweg nicht bewusst ist.
    Ist es die schnelllebige und laute Zeit, die uns davon abhält in die eigene stille hineinzuhorchen? Irgendwie erscheint es mir oft so, als hätte der Mensch verlernt auf seine "innere Stimme" zu hören. Nämlich erforschen und herausfinden was man wirklich will.
    Gleichermaßen ist jede Erfahrung die wir machen in gewisser Weise wie ein Katalysator dafür, um an sich selbst wieder neue Dinge, Vorlieben und Abneigungen zu entdecken. Der Mensch an sich wird vielleicht auch einfach ein ewiges Rätsel und ein ewiges Geheimnis bleiben. :)

    Langweilig wird uns sicherlich niemals ;)

    Auf jeden Fall ein sehr schöner und auch sehr Gedanken-anregender Text.
    Lieber Gruß aus Bayern

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    1. Hey,
      Dankeschön für deinen wunderbaren Kommentar und dass du dir mit mir Gedanken darüber gemacht hast :-)
      Der Mensch hat sicher Angst davor über sich selbst nachzudenken. Das muss aber nicht sein, denn worauf man immer draufkommt, man muss es ja niemanden erzählen. Ja, die "innere Stimme", du hast schon herausgefunden wovon mein nächster Post handeln wird. So ähnlich wird er sein, vorbereitet ist er schon. :-)
      Wenn man über sich selbst nachdenkt und herausfindet was einem wirklich gut tut, kann das nur ein Gewinn sein.
      Ganz liebe Grüße aus dem schönen sonnig warmen Wien <3
      Danny

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  2. Hallo Danny,
    ich hätte noch 2 Fragen: 1. wie bekommt man mehr Follower und 2. was hälst du von Widgets ?
    Wie gefällt dir mein Blog ?
    LG Sabrina

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    1. Hey Sabrina,
      Widgets habe ich von Bloglovin und Blog-Connect auf meinem Blog. Davon halte ich viel. Es sind Möglichkeiten, den Menschen deinen Blog vorzustellen und wer möchte, wird dir auch folgen. Es gibt viele Möglichkeiten, wie du Follower bekommen kannst. Melde dich bei Bloglovin und Blog-Connect an. Teile deine Posts bei Google+, Facebook oder Twitter. Kommentiere und lese auch andere Blogs, natürlich die, die dir auch wirklich gefallen. Fahre regelmäßig mit dem Blog-Zug. Es hat lange gedauert, bis ich auch nur ein paar Follower hatte. Jetzt sind es schon so viele und auch so liebe Bloggerinnen und Blogger dabei. :-) Alle haben sie einen tollen Blog, in den sie viel Liebe und Arbeit stecken. Das merkt man dann auch beim Lesen. Eine schöne Art, Menschen besser kennen zu lernen, finde ich. Du hast einen tollen Blog, er ist so wie er sein soll. Ein Blogger schreibt über sich selbst, meistens jedenfalls. Und das machst du. So kann man dich kennen lernen. :-) Schmücke ihn noch ein wenig aus. Mit mehr Fotos, mit einem "Über mich", einer Möglichkeit, dich zu kontaktieren zum Beispiel. Nur Geduld, wem dein Blog gefällt wird dir auch folgen. Du wirst sehen, die Leserinnen und Leser kommen schon noch.
      Liebe Grüße
      Danny

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