Donnerstag, 15. Mai 2014

Durch den Nebel


Vor zwei Jahren habe ich diesen Text geschrieben. Zu diesem Zeitpunkt wusste ich noch nicht, was ich damit genau anfangen sollte. Um ein Buch zu schreiben, habe ich viele meiner Gedanken niedergeschrieben. Darunter fand sich auch dieser Text. Er passt nicht zu dem, was ich einmal in meinem Buch veröffentlichen möchte, also mache ich einfach einen Post daraus...

Grau in Grau, sieht meine Welt so aus? Oder will ich sie einfach nur so sehen? Es ist meine freie Entscheidung, die Welt so zu sehen wie ich es will. Es ist keine Freiheit, nur eine freie Entscheidung. Wenn ich meine Welt bunt haben will, dann werde ich frei darüber entscheiden, sie auch so zu sehen. Aber mit Freiheit hat das nichts zu tun.

Ich erfinde nicht die Welt neu, sondern nur meine Gedanken. Und der freie Gedanke hört dort auf, wo das bereits Vorhandene beginnt. Die Welt (das Vorhandene) öffnet sich in all ihrer Schönheit. Also in all ihrer Natur. Natur ist wunderschön und uns bereits vorgegeben. Sie ist da und ich kann sie nicht neu erfinden. Ich erfreue mich an all ihrer Schönheit.

Es gibt da auch noch den Menschen. Er ist ebenfalls bereits vorhanden. Er öffnet sich der Natur mit seinen vielen Gesichtern und zerstört sie und sich selbst. Menschen kennen sich mit Zerstörung sehr gut aus, das hat sich über die vielen Jahrtausende immer gezeigt. Ich kann den Menschen nicht neu erfinden oder verändern.

Was außer mich selbst kann oder will ich verändern? Nichts. Ich kann meine Gedanken ändern und statt grau alles bunt sehen. Damit sich der Nebel lichtet muss Farbe in meine Gedanken. Ich bilde die Welt um mich herum nach meinen Gedanken, denn diese kann mir niemand nehmen. Ich mag es, also steuere ich meine Gedanken in die Richtung, die ich für richtig halte und auf den Weg den ich gehen möchte.

Zugegeben, es ist alles irgendwie durcheinander. Im Moment weiß ich nicht mehr so genau, was mir da durch den Kopf gegangen ist. Aber es hat etwas und ich wollte den Text nicht einfach so verwerfen. Immerhin war der Gedanke einmal in meinem Kopf. So bin ich eben :-)

Kommentare:

  1. Hallo Danny,
    wäre mal wieder nett von dir zu lesen auf meinem Post.
    Finde deinen Blog ja sowieso echt cool :), aber das weißt du ja bereits.
    Lass mal wieder was von dir hören.
    Lg Sabrina

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    1. Hey Sabrina,
      da war ich schon. :-) Vielleicht hat ja jemand die gleiche Erfahrung gemacht wie du. Würde mich wundern wenn nicht. :-)
      Liebe Grüße
      Danny

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  2. Der Text ist zeitlos.
    Besonders passend fand ich diesen Satz (der ganze Absatz ist aber trefflich):
    "Sie ist da und ich kann sie nicht neu erfinden."

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    1. Hi,
      vielen Dank. Kurz und durcheinander, aber realistisch. So kam es gerade aus meinen Gedanken heraus und so habe ich es niedergeschrieben. :-)
      Liebe Grüße
      Danny

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  3. Lieber Danny,
    Manchmal überlege ich mir auch, etwas von meinen Gedanken aufzuschreiben, aber irgendwie scheitert es meinstens doch, da ich dann auf dem Papier einfach nicht die richtigen Worte finde. Bei dir funktioniert das aber ganz gut und ist interessant zu lesen. Ich sehe das auch so, es ist Entscheidungssache, wie man seine Welt sieht. Ich versuche immer an den Menschen und der Welt das Schöne und Gute zu sehen, um mich nicht in "grauen" Gedanken zu verlieren.

    Wünsche dir ein schönes Wochenende
    ganz liebe Grüße
    Petra

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    1. Hey Petra,
      ich weiß auch nie, ob ich richtige Worte finde. Es sind einfach die, die ich gerade in meinem Kopf habe und dann aufschreibe. Ob es richtig war, zu schreiben und einen Blog zu führen, das wusste ich nicht. Ich habe auch nicht wirklich darüber nachgedacht, ob es jemand lesen würde. Ich wollte einfach nur schreiben. Die Erfahrung, die ich gemacht habe, war eine ganz großartige. :-)
      Stimmt, man darf seine Welt so sehen wie man möchte. Da kann niemand eingreifen. Es ist scho gut so, die Welt bunt zu sehen. Diese Farben zeichnen ja auch unseren Charakter und unser Leben. :-)
      Ganz liebe Grüße
      Danny

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  4. Wenn man die Welt in Bunt sehen möchte, muss man die Augen vor einigen dunklen Sachen verschließen, man muss sich gegen Negatives abschirmen können, darf sich nicht mit Allem auseinandersetzen.
    Ein 'helles' Leben zu leben ist das, sich das herauszufiltern, was gut für einen ist und Freude bereitet.
    Man könnte meinen, dass jeder in seiner eigenen Welt lebt.

    Liebe Grüße.. :)

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    1. Hey,
      Dankeschön für deinen Kommentar dazu :-)
      Ich glaube schon, dass jeder Mensch in seiner eigenen Welt lebt...aber eben nicht allein :-)
      Mal habe ich schlechte Zeiten, dann wieder gute. Und so kommen diese Zeilen zustande. Ich finde, es gehört beides zum Leben. Ich wüsste wohl die schönen bunten Zeiten nicht so zu schätzen, wenn ich die Grautöne nicht so gut kennen würde.
      Du schreibst es schon richtig, das bunte Leben ist das zu machen, was Freude bereitet. Ich hoffe, bei dir sieht es so aus. :-)
      Ganz liebe Grüße
      Danny

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