Donnerstag, 29. Mai 2014

Zeichen


Mein Tag ist voller unterschiedlicher Zeichen. Meistens merke ich es gar nicht, erst wenn ich darüber nachdenke fällt es mir auf. Zeichen kann man schließlich nicht nur sehen, man kann sie auch hören und fühlen. Meistens sind sie auch nur Kleinigkeiten, die keine richtige Bedeutung haben und deshalb überlege ich nicht einmal.

Es ist bestimmt bei jedem Menschen unterschiedlich, wie er die Zeichen deutet, die ihn überlegen und handeln lassen. Ein Blick in die Augen als Zeichen für Liebe und Glück, ein Gespräch mit einem Freund als Zeichen für Vertrauen oder eine seltsame und spontane Idee als Zeichen für Kreativität. Ein Blick ist nicht nur ein Blick, auch ein Gespräch ist im Grunde mehr als nur das. Als Zeichen erkennt man sie vielleicht auch nur dann, wenn man solche Dinge nicht einfach als selbstverständlich ansieht, sondern als etwas ganz Besonderes.

Ein mulmiges Gefühl hatte jeder schon einmal, es ist ein Zeichen, dass etwas nicht stimmt. Auch wenn man es im ersten Augenblick nicht weiß, ist man trotzdem sicher, dass etwas nicht in Ordnung ist. Intuition oder Bauchgefühl kennt jeder, es ist schwer abzustreiten dass das jeder Mensch hat. Ob man es auch immer ernst nimmt ist eine andere Frage. Aber es ist ein Zeichen. Zeichen für Hunger oder Durst schleichen sich hin und wieder ein, Zeichen für Freude oder Trauer genauso.

An einem sonnigen Tag hinausgehen und tief einatmen, als Zeichen dafür dass ich lebe. Meine Laufstrecke in einem neuen Rekord laufen als Zeichen für Erfolg. Eine Unterhaltung mit meinem Bruder als Zeichen, wie wichtig mir manche Menschen sind. Das Lesen eines interessanten Buches als Zeichen, dass ich noch lange nicht ausgelernt habe. Ich halte nicht alles als so selbstverständlich, wie es im ersten Augenblick zu sein scheint.

Man kann natürlich nur das als Zeichen erkennen, was man auch erkennen will. Ich gehöre nicht zu den Menschen, die bestimmte Zeichen aus Märchen als Zeichen für Glück oder Pech erkennen. Schwarze Katzen, die den Weg queren oder unter einer Leiter durchgehen und so weiter. Ganz so einfach ist es dann doch nicht.


Wie leicht wäre es im Leben, hätte ich immer ein Zeichen als Bild vor meiner Nase. So wie ein Verkehrszeichen zum Beispiel. Dann wüsste man immer genau was man tun soll. Aber Zeichen zeigen sich immer in einer anderen Form. Vielleicht ist es auch besser so, denn dann muss ich auch darüber nachdenken und handeln. Fix und fertige Zeichen sind doch langweilig, oder? ;-)

Kommentare:

  1. Hallo Danny,
    dein Blog ist sowieso toll deshalb folge ich ihm schon lange..
    wäre echt mal wieder toll auf meinem Blog von dir zu lesen.
    LG Sabrina

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    1. Hey,
      wenn ich Zeit habe bin ich auf deinem Blog. :-)
      Liebe Grüße
      Danny

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  2. Hey Danny,
    danke für deinen Kommi :) , freut mich sehr das du dir so Mühe gibst, jedesmal auf meinem Blog.
    Das mit dem reden ist einfach nicht möglich, da er eine Urlaubsbekanntschaft aus der Türkei ist.
    Aber es ist gut das wir keinen Kontakt mehr haben, da ich nicht mehr als nur Freundschaft möchte.
    Daher habe ich ja den Kontakt auch von meiner Seite abgebrochen.
    LG Sabrina

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