Donnerstag, 5. Juni 2014

Ein Monat Blogurlaub


Hey ihr Lieben,

das Leben bietet immer wieder neue Herausforderungen und Veränderungen. Neue Aufgaben warten und neue Hobbys. Zeit zum Bloggen werde ich leider nicht haben, also mache ich erst mal einen Monat lang Blogurlaub. Auch wenn es auf diesem Foto so aussieht, als würde ich eine Kaffeepause machen...Nein, es gibt wirklich viel zu tun. 

Das Leben ist eine ewige Baustelle, im Moment benötigen andere Dinge viel mehr Aufmerksamkeit und diese möchte ich den Dingen auch geben. Ich werde also nicht untätig sein. Es ist auch jetzt schon so, dass ich für meinen Blog wenig Zeit habe, daher der Urlaub. 

In dieser Zeit werde ich leider auch keine Zeit haben, andere Blogs zu lesen und zu kommentieren. Aber ich komme ja wieder und ich hoffe, ihr habt in dieser Zeit jede Menge toller Posts für mich, die ich dann lesen und kommentieren kann. Und meine langen Kommentare kennt ihr ja. ;-)

Bis bald, bleibt fleißig und lasst es euch immer gut gehen. :-)

Ganz liebe Grüße
Danny


Dienstag, 3. Juni 2014

Ich mag den alten Mann...


Ich wollte ein paar Kirschen im Garten meines besten Freundes pflücken. Also schwingte ich mich auf mein Fahrrad und fuhr los. Dort angekommen wurde wieder einmal am Rasenmäher herumgeschraubt, also sehe ich ein wenig zu. Hilfe war ja nicht notwendig. Ein anderer Freund war auch zu Besuch und als wir uns ein wenig unterhielten schaute der Nachbar vorbei. Ein älterer Mann, etwa so alt wie mein Vater jetzt wäre.

Mein Kumpel und er unterhielten sich, ich hörte im Hintergrund nicht zu, bekam aber mit dass es ein wenig Smalltalk war. Sie standen also beide auf der Wiese vor dem Haus und sprachen ein wenig über Belangloses. Stören wollte ich das Gespräch nicht, also ging ich ein wenig auf und ab und setzte mich dann auf die Stufen vor dem Hauseingang und sah den Beiden zu. Mein Kumpel hatte die Sachen an, die er sonst trägt wenn er etwas repariert, ein altes Hemd mit Ölflecken und eine kurze Hose. Der Nachbar trug ein Hemd und eine braune etwas elegantere Hose. Es ist aber erkennbar, dass das Leben nicht so gut mit ihm umgegangen ist wie er es sich wohl gewünscht hätte.

Das Gesprächsthema kannte ich nicht, es war aber auch nicht wichtig. Denn ich sah wie sich die Beiden unterhielten. Der ältere Nachbar war froh, sich mit jemandem unterhalten zu können, der ihm zuhört und mein Kumpel hat viel Feingefühl im Umgang mit Menschen. Als ich ihnen beim Gespräch so zusah, erkannte ich, dass mich der Nachbar irgendwie an meinen Vater erinnerte. Etwa im gleichen Alter, die grauen Haare, die Falten im Gesicht, die einem verraten was man so alles erlebt hat, auch mein Vater trug gerne Hemden. Es war seine Art, wie er so da stand und irgendwie recht ruhig gesprochen hat. Und so machte ich mir meine Gedanken…

Er muss knapp 70 Jahre alt sein denke ich mir…hat also jede Menge Leben und Erfahrung in sich. Es sind wohl eher schlechte Erfahrungen als gute. Er muss ganz schön etwas mitgemacht haben, ich weiß nicht was es ist, aber ich kann es ihm ansehen. Der Alltag muss schon vor langer Zeit ins Leben gekommen sein und seitdem ist er auch nicht mehr abzuschütteln. Ein Leben von Tag zu Tag, ohne Abenteuer und ohne großartige Erlebnisse, die einen noch einmal aufleben lassen können. Das innere Licht ist nicht mehr besonders stark, man freut sich über die ganz kleinen Momente im Leben, wie etwa über diese Unterhaltung.

Es muss schon eigenartig sein, wenn das der Höhepunkt eines Tages ist, den man gerade erlebt oder hinter sich hat. Der alte Mann lebt offensichtlich in ärmeren Verhältnissen, das ist kein Geheimnis. Ich kann nicht sagen wie lange das schon so ist, aber offensichtlich ist es zu lange. Es ist immer zu lange. Denn Freude kann ich jetzt nicht so wirklich in ihm erkennen. Als die Beiden ein wenig näher zu mir kamen mischte ich mich kurz in das Gespräch ein und konnte ihm ein kurzes Grinsen abringen. Für mich steht fest, ich mag den alten Mann. Ich finde ihn einfach nur lieb. Ich kenne ihn nicht, vielleicht schätze ich ihn falsch ein, ich denke aber nicht. Er ist ein Mensch mit Herz und Gefühl, ich lasse mich da einfach von meiner Intuition leiten und behaupte ich habe recht damit. Er ist recht schüchtern und zurückhaltend, Selbstbewusstsein scheint nicht mehr viel da zu sein. Ich glaube sogar, dass er sich für seine Armut schämt und weil es ihm nicht so gut geht kann er auch nicht aus sich heraus gehen.

Ich hatte einen ganz guten Tag, aber wenn ich mal an den Tag zurückdenke werde ich mich an das erinnern. Vielleicht nur eine Kleinigkeit, für mich aber eine ganz große. Und so mache ich mir auch wieder einmal über mich selbst Gedanken. Wie werde ich sein, wenn ich alt bin? Ich erkenne mich manchmal in älteren Menschen selbst wieder wenn ich sie so beobachte, warum das so ist weiß ich auch nicht ganz genau. Vielleicht einfach nur, weil ich nicht genau weiß was einmal aus mir wird, denn was werden soll, das weiß ich schon… 

Sonntag, 1. Juni 2014

Schönbrunn - Das Wiener Original

Was für Touristen gut genug ist, das kann auch für uns Wiener nicht schlecht sein. Ein Spaziergang in Schönbrunn. Man muss nicht unbedingt in das Schloss hinein gehen um etwas Schönes zu sehen. Das Schloss ist auch von außen sehr hübsch, dahinter die riesige Parkanlage und auf dem Hügel die Gloriette mit einem tollen Blick auf Schloss und Park hinunter. Aber seht mal selbst :-)